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Auch künftig lange Schlangen vor dem Springer Wertstoffhof

SPRINGE. Die Schlangen sind lang – und die Gesichter der Wartenden auch: Ein Besuch des Wertstoffhofes in der Oppelner Straße wird in diesen Tagen wieder zur Geduldsprobe. Auch am Sonnabend droht wieder eine Blechlawine bis zur Auffahrt der Bundesstraße. An der Situation wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern.

Vor dem Wertstoffhof in der Oppelner Straße in Springe bilden sich in diesen Tagen wieder lange Autoschlagen. Foto: Krause
Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Denn der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (Aha) als Betreiber sieht zwar das Problem – aber keine Lösung.

„Wir kennen die momentane Anliefer-Situation auf dem Wertstoffhof Springe und suchen den Dialog mit der Stadt Springe“, sagt Aha-Sprecherin Helene Herich. Das höhere Kundenaufkommen beim Wertstoffhof hänge aber auch mit dem verzögerten Frühjahrsbeginn in diesem Jahr zusammen. Zu ähnlichen Staus komme es derzeit auch an anderen Standorten in der Region. Abhilfe gibt es in Springe in absehbarer Zeit nicht. Herich: „Natürlich ist Aha daran gelegen, eine zufriedenstellende Lösung zu finden.“ Die momentane Situation werde sich jedoch auch wieder entspannen.

Heißt: Derzeit müssen alle warten. Auch anderswo. Allerdings ist Wertstoffhof nicht gleich Wertstoffhof. So gibt es etwa auf dem Wertstoffhof in Gehrden mindestens zwölf Entladeplätze, wohingegen der Springer Wertstoffhof über maximal acht verfügt: Das heißt, hier können maximal acht Kunden gleichzeitig ihren Müll wegbringen. Herich: „Es gibt immer nur eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen.“ Diese hänge von der Größe des Wertstoffhofes ab. Platz für mehr Parkplätze gibt es auf dem Springer Wertstoffhof nicht. Ob geplant ist, die Fläche dafür zu erweitern, dazu wollte die Aha-Sprecherin auf Nachfrage keine Angaben machen.

Sie betonte, dass mehr Parkplätze in Springe theoretisch auch schwierig seien, weil „immer gewährleistet bleiben müsse, dass die Aha-Mitarbeiter der Verkehrssicherungspflicht nachkommen können“. Derzeit arbeiten drei Aha-Mitarbeiter auf dem Gelände. Und es sollen auch keine zusätzlichen eingestellt werden: „Mehr Personal würde an der Gesamtsituation nichts ändern, da der Wertstoffhof aufgrund seiner Größe beschränkte Kapazitäten hat“, stellt Aha-Sprecherin Herich klar.



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