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Arbeitsmarkt bewegt sich kaum

SPRINGE. Während die Arbeitslosigkeit in der Region weiter sinkt, bewegen sich die Zahlen in Springe kaum. Die Arbeitslosigkeit ist von Mai auf Juni geringfügig um 1 auf 760 Personen gestiegen. Das waren 73 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr.

Die Zahl der Arbeitslosen hat sich in Springe im vergangenen Monat kaum verändert. Im Jahresvergleich allerdings steht die Agentur für Arbeit in Springe ganz gut da. FOTO: MISCHER
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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Juni 5 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 5,6 Prozent.

In der gesamten Region verzeichnen die Experten von der Arbeitsagentur indes einen klaren Rückgang der Arbeitslosenzahlen: Ende Juni gab es 40283 Arbeitslose, 476 weniger als im Vormonat und 3212 oder 7,4 Prozent weniger als vor einem Jahr.

„Der Trend sinkender Arbeitslosigkeit verstärkt sich gegenüber dem Vorjahr. In enger Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern können wir unseren Kunden frühzeitig interessante Angebote machen. Dadurch tritt eine angezeigte Arbeitslosigkeit häufig gar nicht erst ein, viele wechseln von Stelle zu Stelle.“, so Heike Döpke, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hannover.

In Springe meldeten sich 189 Personen neu oder erneut arbeitslos, sieben mehr als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 188 Personen ihre Arbeitslosigkeit (plus 8). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 1187 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 105 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 1239 Abmeldungen von Arbeitslosen (–41). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Juni um 7 Stellen auf 259 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 6 Arbeitsstellen weniger. Bei den Personen, die eine Grundsicherung beziehen, hat sich um drei auf 495 Personen verringert. Das waren 43 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr.

Arbeitgeber meldeten in Springe im Juni 53 neue Arbeitsstellen, das waren sechs mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen allerdings nur 323 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 80.

Die Arbeitsagentur weist auch darauf hin, dass bereits die Bewerbungsphase für die Ausbildungsplätze begonnen hat.

Die großen Industriebetriebe, Banken und vor allem der Öffentliche Dienst suchen bereits jetzt die Auszubildenden für das Jahr 2019. „Die Bewerbungsfristen sind hier sehr begrenzt und enden in den meisten Fällen spätestens zum 31. Oktober“, so die Experten. Für Schülerinnen und Schüler, die im Jahr 2019 eine Ausbildung beginnen wollen, stehen demnach regionsweit bereits jetzt über 700 Ausbildungsstellen zur Verfügung.



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