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Arbeitslosigkeit: Leichter Anstieg, gute Jahresbilanz

SPRINGE. Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit – aber der Jahrestrend bleibt positiv: Die Zahl der Erwerbslosen ist in der Deisterstadt von Juni auf Juli um 63 auf 823 Personen gestiegen. Das waren 66 Arbeitslose weniger als 2017.

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Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

In Springe meldeten sich im Juli 26 Personen neu oder erneut arbeitslos, das waren 18 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 165 Personen ihre Arbeitslosigkeit – das sind 20 weniger als zur gleichen Zeit im Jahr 2017.

Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 1413 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 123 Personen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 1404 Abmeldungen von Arbeitslosen – 61 weniger als im Vorjahreszeitrum. Dabei ist die Zahl der Jobs, die in Springe angeboten werden, geringfügig um 8 gestiegen, im Vorjahreszeitraum gab es 23 Stellen weniger.

„Das neue Ausbildungsjahr beginnt und ist die Chance für Ausbildungsbetriebe ihren Fachkräftebedarf auf Dauer zu sichern“, appelliert Heike Döpke, Vorsitzende der zuständigen Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hannover, an heimische Betriebe, Nachwuchs auszubilden. Ausbildungsstellen, die immer noch nicht besetzt sind, könnten auch weiterhin der Agentur für Arbeit gemeldet werden. „Oft gelingen uns im Endspurt noch gute Ausbildungsstellenvermittlungen“, sagt Döpke. Mittlerweile nutzten Arbeitgeber viele verschiedene Wege, um den passenden Firmen-Nachwuchs zu rekrutieren. „Dazu gehören insbesondere Schulbesuche, Messen, Speed-Datings und Inhouse-Veranstaltungen“, empfiehlt die Expertin Suchenden, gerade diese Möglichkeiten zu nutzen.

Laut Informationen der Job-Experten werden gerade in der Gastronomie unvermindert viele Kräfte in den Bereichen Service und Küche gesucht. Und im Bereich Lager, Logistik und Transport besteht eine unvermindert hohe Nachfrage nach Berufskraftfahrern – auch im Nahverkehr: Busfahrer seien gesucht, ebenso wie Fachkräften für Lager und Logistik. Und bei den Berufskraftfahrern lasse sich der Bedarf nicht decken: „Weder durch ausgebildete Fahrer noch durch Auszubildende, denn auch die offenen Ausbildungsstellen in dieser Sparte sind kaum zu besetzen“ bilanziert Döpke.



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