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Grundstücksgesellschaft erfüllt Wunsch der Stadtplaner / Bauprojekt kostet 600 000 Euro

An der Hamelner Straße geht‘s bald rund

Springe (ric). Der Kreisverkehr an der Hamelner Straße nimmt knapp drei Wochen nach Baustart langsam Form an. Es ist ein teures Projekt, mit dem die Hannover Region Grundstücksgesellschaft (HRG) der Stadt einen Wunsch erfüllt.

Die erste Hälfte entsteht: Der Kreisverkehr an der Hamelner Straße soll das Baugebiet Großer Graben anbinden. Das kostspielige P

Während einige Anwohner nach NDZ-Informationen den Sinn der groß angelegten Baumaßnahme noch anzweifeln, sind die Planer von ihrer Idee überzeugt. „Das entschärft die Verkehrssituation“, sagt auch HRG-Geschäftsführer Dirk Felsmann. Seine Gesellschaft sei der Kommune entgegen gekommen, habe sich von dem Vorhaben überzeugen lassen – auch, wenn es die HRG stolze 600 000 Euro kostet. Erst im vergangenen Jahr habe die Verwaltung den Wunsch geäußert, das Projekt zu realisieren, vor zwei Monaten wurden die Pläne dann spruchreif. Jetzt wird innerhalb weniger Wochen gebaut. „Der Zeitplan ist stramm“, sagt Sabine Daues, Projektleiterin für das Gebiet Großer Graben bei der HRG, die in Springe auch Gewerbeflächen entlang der Rathenaustraße vermarktet. Bis Anfang November – so der aktuelle Stand – soll der Verkehrsknotenpunkt fertiggestellt sein. Er bekommt nur drei Arme, einer reicht in die Mozartstraße, die ins Wohngebiet führt.

Gerd Gennat, stellvertretender Leiter des städtischen Fachdienstes, glaubt durchaus, dass der Kreisverkehr notwendig ist. Die lang gezogene, fast acht Meter breite Hamelner Straße würde viele Autofahrer dazu animieren, zu schnell unterwegs zu sein. „Wir schaffen somit eine aktive Beruhigung.“ Planer schätzen an Kreiseln grundsätzlich den flüssigeren Verkehrsfluss, Unfälle laufen durch meist geringere Geschwindigkeiten glimpflicher ab. Allerdings: Ein Kreisverkehr braucht wesentlich mehr Platz als eine Ampelkreuzung – und für Radfahrer und Fußgänger gilt besondere Vorsicht.

Zurzeit befindet sich der Bau noch im ersten Abschnitt, die erste Hälfte des Kreisels nimmt einen großen Teil der nahen Grünfläche ein. Dann werden die Arbeiter – ausführendes Unternehmen ist die Firma PSG aus Peine – in die Fahrbahn eingreifen. Bis der Teil zur Mozartstraße fertig ist, sollen Verkehrsteilnehmer über die fertige Hälfte ausweichen. Vollsperrungen sollen so nahezu vermieden werden. In der Mitte des Kreisverkehrs soll übrigens eine Grünfläche entstehen. Die Vermarktung des elf Hektar umfassenden Baugebietes Großer Graben läuft aus Sicht der Hannover Region Grundstücksgesellschaft übrigens gut – auch wenn es noch Lücken im ersten Abschnitt gibt und eine Erschließung des zweiten zeitnah nicht vorgesehen ist.



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