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Achtung, Kröten und Lurche kreuzen die Fahrbahn

SPRINGE. Mit den ersten milden Frühlingsnächten beginnt wieder der Zeitraum, in dem die Amphibien zu ihren Laichgewässern wandern. Besonders aktiv sind die Tiere dabei in den ersten Stunden nach Einbruch der Dunkelheit. Darauf weist der Fachdienst Umwelt der Stadt jetzt hin.

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Um zu verhindern, dass die Tiere bei Querung der Zufahrtswege zur Deisterhütte und zum Johann-Heinrich-Schröder-Heim oder zur Sophienhöhe unter die Räder geraten, werden, wie in den vorangegangenen Jahren der Wirtschaftsweg nördlich des Rückhaltebeckens und der Hannoversche Weg gesperrt. So wird es im Zeitraum bis zum 22. April zwischen 18 und 7 Uhr ausschließlich Anliegern erlaubt sein, die Zufahrtswege zur Deisterhütte, zum Johann-Heinrich-Schröder-Heim und zur Sophienhöhe zu benutzen.

An Tagen, an denen die Zufahrt zur Deisterhütte von der Hauptmasse der wandernden Amphibien gekreuzt wird, sowie an einem bis zwei Tagen im Spätsommer soll die Straße mittels der Schranke gesperrt werden. Um die Amphibien vor den bei höheren Geschwindigkeiten unter Autos wirkenden aerodynamischen Effekten zu schützen, wird die Höchstgeschwindigkeit im Bereich der Deisterhütten-Zufahrt bis zum 30. September auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt. Weitere vom Straßenverkehr betroffene Wanderstrecken sind im Bereich Süllberg / Tannenstraße in Bennigsen, Holzmühle / Landesstraße L 442 in Eldagsen, Haarberg / Landesstraße L 442 in Gestorf, Kurzer Ging / Fahrenbrink, Zum Fahrenbrink / Lichtes Tal, Dahle / Landesstraße L 421, Spielbrink / Zufahrt Webelsgrund, Jägerallee / Diakoniezentrum, Querspange / Schulzentrum Nord, Kaiserrampe, Parkplatz / Eingang Wisentgehege sowie An der Badeanstalt und Am Bergfeld in Völksen.

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