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Abgeschobene Familie aus Springe wieder in Niedersachsen

Auch wenn noch unklar ist, wie es jetzt für Familie Husein weitergehen wird: Für sie selbst und ihre Unterstützer ist das eine gute Nachricht kurz vor dem Jahreswechsel. Die vor Weihnachten nach Kroatien abgeschobene Familie ist wieder in Deutschland.

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Saskia Helmbrecht Redakteurin / Digitalkoordinatorin zur Autorenseite
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Das berichtet Mechthild Clemens, die sich in den vergangenen Tagen für die Rückkehr der Springer eingesetzt hatte.

Die Eltern und die vier Kinder seien aktuell in einer Aufnahmeeinrichtung in Niedersachsen – mussten sich aufgrund der Corona-Pandemie aber in Quarantäne begeben, berichtet Clemens.

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Alle zusammen seien außerdem in Kontakt mit einer Anwältin, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Bis weitere Details geklärt werden können, möchte Clemens abwarten, bis die Familie aus der Quarantäne kommt. Denn noch sind viele Fragen offen und einige Hintergründe unklar. Die Rückkehr nach Deutschland heiße nicht automatisch, dass die Familie auch hier bleiben dürfe. Denn aus juristischer Sicht habe sich an ihrem Status, ausreisepflichtig zu sein, nichts geändert. „Wir müssen erst einmal sehen, wie es weitergeht“, sagt Clemens

Petition überarbeitet

Die Online-Petition, die das Team der Integrierten Gesamtschule gestartet hatte – dort sind drei der Kinder zur Schule gegangen – wurde bereits überarbeitet. Denn die Unterstützer setzen sich nun nicht mehr für eine Rückführung der Familie ein, sondern für ein Bleiberecht in Deutschland, damit die Kinder wieder in Springe den Unterricht besuchen können.




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