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Ab in die Decke: Wietstock heißt Neugeborene willkommen

VÖLKSEN. Eine warme Decke kann der kleine Mats bei diesem Aprilwetter sicher gebrauchen. Ortsbürgermeister Andreas Wietstock will alle Neugeborenen in Völksen willkommen heißen – und hat dafür ein Starterpaket zusammengestellt.

Christiane Möller (v.l.) mit Baby Mats und seiner Schwester Sophia freuen sich über das neue Willkommensgeschenk. das ihnen der Völksener Ortsbürgermeister Andreas Wietstock überreicht. Foto: HELMBRECHT
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Saskia Helmbrecht Redakteurin zur Autorenseite

„Gerade den Eltern von außerhalb möchte ich helfen, sich möglichst schnell hier einzuleben“, sagt Wietstock. Unterstützung bekommt er dabei von der Völksener Werbegemeinschaft. Während Adela Seyffert die bunten Patchworkdecken näht, kümmert sich die Völksenerin Petra Wiesen um eine liebevolle Geschenkverpackung. „Wir planen außerdem, einen kleinen Leitfaden zu schreiben, den wir ebenfalls überreichen“, ergänzt Wietstock.

In diesem Leitfaden will der Ortsbürgermeister wichtige Adressen zusammenfassen oder die Vereine vorstellen, um auf das Freizeitangebot aufmerksam zu machen. Auch über die bevorstehenden Veranstaltungen könnten sich die Familien so informieren.

Auch eine eigene Tasche mit dem Völksener Wappen will er gestalten und den Babys schenken. Mats wurde am 2. März geboren und ist nach Julian Frederik der zweite Neugeborene im Ort. „Bisher sind in Völksen vier Jungs geboren worden“, weiß Wietstock. Die Idee zu dem Willkommenspaket hatte Wietstock schon länger, um Familien und die Neuankömmlinge kennenzulernen. Schließlich würden immer mehr junge Familien in den Ort ziehen. Daher müsste auch das Betreuungsangebot der Krippen und Kindertagesstätten ausgebaut werden, so Wietstock. Diese Einrichtungen seien derzeit überlaufen und an ihrer Grenze. „Ich bin derzeit in Gesprächen, um zu prüfen, welche anliegenden Grundstücke an der Kita vielleicht sogar für eine Vergrößerung in Frage kämen“, sagt Wietstock. Noch stehe aber nichts Konkretes fest. Trotzdem bestehe dringend Handlungsbedarf. „In vier Wochen soll es mit dem Baugebiet Bosselweg losgehen“, schätzt Wietstock. Dann würden noch einmal neue Kinder in den Ort ziehen. „Wenn wir mal von 30 neuen Kindern ausgehen und die Einrichtung jetzt schon Schwierigkeiten hat, neue Kinder im August aufzunehmen, kann das schon eng werden.“

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