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Doppelkonzert der Alvesroder Deistermusikanten / Röllbacher zu Gast / Jugend auf hohem Niveau

800 Zuschauer erleben goldenes Feuerwerk

Alvesrode (vob). Goldreife Leistung mit Tönen aus Blech – bei den beiden Konzerten der Deistermusikanten am Sonnabend wackelten in der Alvesroder Helmut-Schmie-der-Halle die Wände. Sowohl zur Nachmittags- als auch zur Abendaufführung fanden sich jeweils 400 Zuschauer ein, um dem besonderen Spektakel beizuwohnen, bei dem die Lokalmatadore vom Deister gemeinsam mit ihren musikalischen Gästen, dem langjährigen unterfränkischen Partnerorchester „Röllbacher Musikanten“ dem Publikum einheizten.

Ein Hauch fränkischer Tradition: Die Gäste aus Röllbach. Fotos:

Durch das dreistündige Programm führte in lockerer und sachkundiger Weise Dieter Gömann. Den Auftakt machten die jungen Musiker: das Jugendorchester Röllbach und das Nachwuchsorchester „Hörsturz“ der Deistermusikanten. Gemeinsam spielten sie eine gelungene Mischung aus Pop- und Swingmotiven, den großen Elton-John-Hit „Can You Feel The Love Tonight“ aus „Der König der Löwen“ sowie Songs aus „Pirates Of The Carribean 2“ und „Highschool Musical 1“. Die Begeisterung für ihre Instrumente und die Musik war ihnen ins Gesicht geschrieben und schwappte auf die Zuschauer über.

Mit einem mehr als aufgewärmten Publikum vor Augen setzte die im Anschluss auftretende erste Riege der Röllbacher musikalisch noch einen drauf. Nach einem zünftigen Egerländer Marsch von Ernst Mosch wagten sich die Unterfranken an das legendäre Stück „Music“ des englischen Songwriters und Komponisten John Miles heran. Die Verbindung eingängiger Rockmusik mit symphonischen Klängen überzeugte dabei auf ganzer Linie. Der folgende böhmische Walzer und das anschließende Medley aus Songs von Simon and Garfunkel mit altbekannten Melodien wie „Bridge Over Troubled Water“, „Sounds Of Silence“, „The Boxer“ und „Mrs. Robinson“ zeigten endgültig die musikalische Vielfalt und das instrumentale Können der Gäste aus Süddeutschland.

Nach einer Pause war die Zeit der Deistermusikanten gekommen, deren Darbietung dem Vorhergegangenen in Nichts nachstand. Auch sie setzten auf Vielfalt und musikalische Herausforderungen, mischten in ihrem Programm altbekannte Märsche mit italienischen Evergreens, dem Triumphmarsch aus der Verdi-Oper „Aida“ und brachten als Leckerbissen zum Schluss ein eindrucksvolles Joe Cocker-Medley dar.

Moderator Dieter Gömann
  • Moderator Dieter Gömann
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Zum Ausklang des Konzertes fanden sich beide Gruppen zum „Orchester der Nationen“ zusammen und entließen das verwöhnte Publikum zu Marschmusik und Evergreens von Johann Strauß und Sohn.

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