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60 Wohnungen auf Bormann-Hof

SPRINGE. Der Wohnungsmarkt soll weiter wachsen: Nach den Bau-Projekten am Nordwall und an der Friedrich-Bähre-Straße sowie den angekündigten Mehrfamilienhäusern soll im Norden der Kernstadt ein echtes Großprojekt entstehen:

Der frühere Bormann-Hof am Kalkwerk steht seit einigen Jahren leer. Auf dem Gelände will ein Investor nun eine Anlage mit 60 Wohnungen bauen. FOTO: ACKERMANN
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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Investor Isuf Ademi will „Am Kalkwerk“ eine Anlage mit mindestens 60 Wohnungen bauen.

Als Standort sieht der Springer, der auch an den „Bähre-Höfen“ beteiligt ist, das Gelände des früheren Hofs Bormann vor. Das rund 5500 Quadratmeter große Gelände gegenüber der Grundschule am Ebersberg hatte Ademi schon 2015 gekauft: Es war nach dem Tod des Besitzers zunächst an dessen Erben gegangen.

Wie groß die Investition genau wird, steht laut Ademi noch nicht fest – es geht aber offenbar um eine größere Millionensumme. Einen Bauantrag für das Großprojekt hat er aber bereits bei der Stadt eingereicht. Das bestätigt auch der neue Fachbereichsleiter Jörg Klostermann. Die Unterlagen befänden sich aber noch in der Prüfung.

Ademi bewirbt das Projekt bereits mit seiner Firma „Wohnkonzepte“ im Internet: Demnach soll der fünfgeschossige Bau mit drei Flügeln gebaut werden und Dachterrassen, eine Tiefgarage und Parkplätze hinter dem Haus bekommen. Die Wohnungen sind barrierearm geplant. Details sollen aber bei den weiteren Planungen auch mit den Käufern geklärt werden.

Ademi hatte neben dem Bormann-Hof auch das etwa 1400 Quadratmeter große Gelände des leerstehenden NP-Markts schräg gegenüber gekauft. Den Laden hatte die Edeka Minden-Hannover Ende 2015 geschlossen – aus wirtschaftlichen Gründen. Was er dort plant, stehe noch nicht fest, sagt Ademi: Möglich, dass hier weitere Wohnungen entstehen.

Dass sich der Springer nun um die Grundstücke Am Kalkwerk kümmert, hat wohl auch damit zu tun, dass sein aktuelles Projekt in die Schlussphase geht.

Ademi hatte, wie berichtet, gemeinsam mit Geschäftspartner Ingo Wallner bereits das Baugebiet „Bähre-Höfe“ gestemmt. Auf dem ehemaligen Industriegelände in Bahnhofsnähe sind mehrere Ein- und Mehrfamilienhäuser entstanden. Man sei mit der Erschließung und Fertigstellung deutlich schneller gewesen als vorgesehen, sagt Ademi: „Inzwischen ist auch fast alles verkauft.“ Zum 12 000 Quadratmeter großen Baugebiet gehört auch die neue Straße „Im Kesselhaus“, die die Grundstücke von der Friedrich-Bähre-Straße aus erschließt. In den Jahren zuvor hatte der Investor und Unternehmer (Straßen- und Wegebau) beim Bau mehrerer Einzel- und Reihenhäuser bereits Erfahrungen in der Branche gesammelt.



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