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50 000 Euro für Ärztehaus-Konzept

SPRINGE. Die Region soll 50 000 Euro für ein Konzept für das geplante Ärztehaus in Springe investieren. Das geht aus einem gemeinsamen Antrag der Regionsfraktionen von SPD und CDU hervor.

Foto: Archiv/Mischer
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Juliet Ackermann Volontärin zur Autorenseite

Der Antrag umfasse einen nicht rückzahlbaren Zuschuss und sei für 2019 in die laufenden Haushaltsberatungen eingebracht worden, sagte der Springer Regionsabgeordnete Eberhard Brezski (SPD). „Zielsetzung ist die Entwicklung eines tragfähigen Konzeptes für das Ärztehaus Springe und die Steuerung seiner Umsetzung. Für mich ein wichtiger Schritt zur Verwirklichung des Ärztehauses.“

Der Regionsabgeordnete schätzt die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ein, dass der Antrag der Koalitionspartner angenommen wird: Schließlich haben CDU und SPD in der Regionsversammlung eine deutliche Mehrheit: „Jetzt würde ich mir nur noch wünschen, dass auch Bündnis 90/Die Grünen und die FDP diesen Antrag unterstützen, damit wir ein starkes Signal an die Bevölkerung senden“, sagt Brezski.

Der Antrag werde abschließend in der Regionsversammlung am Dienstag, 18. Dezember, diskutiert, sagt Johannes Knauf, Geschäftsführer der CDU-Fraktion Region Hannover.

Mit dem Geld soll die Verwaltung der Region Hannover die Stadt Springe bei der Erarbeitung und Entwicklung eines Konzeptes für ein Gesundheitshaus unterstützen. Anlass des Antrags ist, dass nach der Schließung der Springer Klinik 2015 auch die Springer Notfallambulanz im ehemaligen Klinik-Gebäude zum 31. Dezember den Betrieb einstellt. Der Standort der Notfallambulanz steht dem Schreiben nach als Ärztehaus nicht zur Verfügung, da er weder städtebaulich noch verkehrstechnisch für das Projekt geeignet sei.

Auf Initiative von Bürgermeister Christian Springfeld hatte sich in diesem Jahr ein Gesundheitsforum gebildet, um mit Ärzten, Politikern, Vertretern von Pflegedienstleistern und anderen Akteuren Ideen zur Zukunftssicherheit und nachhaltigen Gesundheitsversorgung in Springe zu diskutieren.

Die Förderung soll nun verwendet werden, um die Gespräche zu vertiefen und den gesamten Prozess zu professionalisieren. Zudem sollen potenzielle Standorte geprüft werden, mögliche Mieter oder Nutzer gefunden und Betreibermodelle aufgezeigt werden.



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