weather-image
13°
Runder Geburtstag: St.-Petrus-Gemeinde veranstaltet Predigtreihe und Gemeindefest / Helfer gesucht

40 Jahre – viele lebendige Erinnerungen

Springe (jemi). Laut Bibel waren Petrus und Andreas Brüder. In Springe sind sie aber auch, zumindest zeitlich gesehen, Mutter und Tochter: Ende der 60er-Jahre drängte die St.-Andreas-Gemeinde darauf, ein zweites evangelisches Gemeindezentrum ins Leben zu rufen. 1971 war es soweit: St. Petrus war geboren. Die Mitgliederzahlen waren damals derart in die Höhe geschossen, dass eine Abspaltung nötig wurde. Der jetzt anstehende 40. Geburtstag von St. Petrus soll groß gefeiert werden. Die Organisatoren laden ein, in die Vergangenheit zu schauen – und in die Zukunft.

Die St.-Petrus-Kirche am Kurzen Ging.

„Es dauert eine Zeit, bis sich Mutter und Tochter voneinander lösen, doch diese Phase ist natürlich längst vorbei“, glaubt der ehemalige Superintendent Christian Klatt und spielt damit auf die entstandene Unabhängigkeit an. Die zweite Gemeinde sei für Springe definitiv eine Bereicherung. Auch über den Bau des Sakralraums vor etwa elf Jahren, für den der damalige Superintendent maßgeblich verantwortlich war, freut er sich noch heute. Bei den zahlreichen Kirchschließungen sei die Errichtung damals „ein echtes Wunder“ gewesen.

Ungewöhnlicher Zeitpunkt

Für das anstehende Festjahr ist Pastor Eckhard Lukow besonders wichtig, dass sich die Themen um den Namensgeber Petrus drehen. Großer Baustein ist in diesem Zusammenhang eine Predigtreihe. Ehemalige Pastoren von St. Petrus werden genau wie Freunde und Bekannte der Gemeinde eine Predigt halten. „Ein Festjahr bei einem 40. Geburtstag ist sicherlich etwas ungewöhnlich, doch wir haben diese Zahl bewusst ausgesucht“, sagt Pastor Lukow. Jetzt gebe es schließlich noch diverse Zeitzeugen, die für die richtige Atmosphäre und den Geist sorgen. So könnten die Geschichten noch lebendig erzählt werden und stünden nicht nur auf Papier. Dieses Jahr ist außerdem ein besonderes, weil es mit zahlreichen Veränderungen verbunden ist, erinnern Karla Ertel und Brigitte Steinke aus dem Kirchenvorstand. Nach dem Tod von Pastorin Ruth Barnewitz und dem Ausscheiden von Knut Gildemeister habe sich die Gemeinde mit Pastor Lukow endgültig neu aufgestellt.

Außerdem falle noch die Außenstelle am Spenner Brink weg. Wie berichtet, ist sie seit dem Auszug von Gildemeister nicht mehr zu finanzieren. „Damit entfällt ein Stück Heimat“, erklärt Steinke. Das 40-jährige Bestehen ist somit auch ein Neubeginn, an dem alle Mitglieder nun gemeinsam arbeiten möchten.

Die St.-Petrus-Gemeinde sucht noch Helfer, die das Festjahr mitgestalten. Zu einem ersten Treffen laden die Organisatoren für den 28. Februar um 19 Uhr ins Gemeindezentrum ein. Außerdem möchte die Gemeinde eine Chronik verfassen und sucht dafür Mitglieder, die etwas zu den vergangenen 40 Jahren erzählen können.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt