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Lebensmittelkontrolleure stellen bei Springer Betrieben hygienische Mängel fest

29 Imbissbesitzer müssen nachbessern

Springe (jemi). An manchen Tagen fehlt die Zeit oder Lust zum Kochen. Da kommt einem die nächste Pommes- oder Dönerbude nebenan gerade recht. Doch wie steht es eigentlich mit der Hygiene in den Betrieben? Die untersuchten nun Lebensmittelkontrolleure der Region Hannover vom Veterinär- und Verbraucherschutzamt. Sie nahmen auch einen Teil der Imbisse in Springe unter die Lupe – und beanstandeten 29 von 36 Betrieben. Somit waren gerade mal sieben Betriebe gleich bei dem ersten Check in Ordnung, die anderen müssen Hygiene-Hausaufgaben erledigen.

Heiß und fettig: Springes Imbisse sind frisch kontrolliert.  Fot

Meistens seien hygienische Mängel der Grund für die Beanstandung gewesen. Die Besitzer der Imbisse wurden dann aufgefordert, den Missstand schnellstmöglich zu beseitigen. Regions-Pressesprecher Nils Meyer betont, dass zu den Verstößen auch Kleinigkeiten gehören, wie fehlende Angaben von Zusatzstoffen auf der Speisekarte, lockere Kacheln im Küchenbereich oder Schrubber, die mit einem Holzstiel versehen sind.

Alle 29 Gaststätten schafften es, nach der Beanstandung rechtzeitig die Mängel zu beheben. Somit kam es in Springe zu keiner Betriebsschließung. Welche Imbisse gerügt wurden, bleibt geheim.

85 Speisegaststätten gibt es in Springe insgesamt, sie alle werden regelmäßig untersucht. Allerdings fiel die Kontrolle dieses Mal relativ klein aus: „Es werden zwar nie alle Betriebe getestet, aber mehr als 36 hätten es schon sein müssen“, sagt Meyer. Derzeit würden der Region nicht genug Mitarbeiter zur Verfügung stehen, um mehr Gaststätten zu testen. Die Kontrollen wurden in der gesamten Region Hannover durchgeführt. Mehr als die Hälfte der Imbisse erfüllten im ersten Anlauf nicht den Auflagen: 1024 Imbisse wurden kontrolliert, bei 623 stellten die Mitarbeiter Verstöße fest. Sechs Betriebe mussten kurzfristig schließen.

Alle Lebensmittelproben wurden im Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz (Laves) untersucht. Während bei leichten Vergehen nur Nachkontrollen anstehen, drohen in schweren Fällen Bußgelder und sogar die Schließung des jeweiligen Lokals.



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