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26 Aussteller zeigen beim Töpfermarkt ihre Arbeiten

SPRINGE. Ihre Kreativität und Fingerfertigkeit haben sie in Ton gebrannt und damit bei den zahlreichen Besuchern des Springer Töpfermarkts viel Bewunderung gefunden.

Viel Rauch: Stefan Veit zeigt auf dem Museumshof die Raku-Brenntechnik (oben), während Beatrix Kritschker (rechts) an den Ständen nach Keramiken Ausschau hält. Foto: Brinkmann-Thies

Autor:

Anne Brinkmann-Thies

26 Aussteller aus ganz Deutschland konnte die Museumsvereins-Chefin Heidi Dopheide auf der zweitägigen Veranstaltung auf dem Museumshof begrüßen – einige von ihnen waren zum ersten Mal nach Springe gekommen.

So wie die Keramikerin Zora Löbach, die ihre Werkstatt in der Nähe von Meißen hat. Von dekorativen Vasen bis zu Blumenschalen und Geschirr reicht die Palette ihrer frei gedrehten Arbeiten. Das Ambiente des Marktgeschehens gefalle ihr sehr gut, so Löbach

Auch Jutta Klein aus Bassum bei Bremen bot ihre Produkte erstmals auf dem Springer Töpfermarkt feil. Und bereute diese Entscheidung nicht. Der Markt sei sehr schön, sagte die Keramikerin, die in der sogenannten Engobe-Technik arbeitet.

Impressionen von der Ostsee hatte Michael Kalz mitgebracht. Seite Fantasie-Schiffe sollen in den Gärten auf große Fahrt gehen. Schließlich stamme er aus einer Familie von Schiffsbauern, verriet der Mann aus Schleswig, der schon oft auf dem Springer Töpfermarkt ausgestellt hat.

Zu den Besuchern, die an den Ständen vorbeischlenderten, gehörte auch Beatrix Krischker aus Coppenbrügge. „Ich bin Stammkundin hier“, verriet sie. Und suche stets gezielt etwas für ihr Heim.

Begeistert von dem Marktgeschehen war auch Celina Koch, die mit Sohn Rune und ihrer Mutter Kirsten die hochwertigen Arbeiten der Tonkünstler wertschätzte. Heiß her ging es bei der Vorstellung des sogenannten Raku-Brands, den Stefan Veit inmitten des Burghofs demonstrierte. Mit langen Zangen holte er die Arbeiten aus dem rund 1000 Grad heißen Ofen.

Selbst kreativ werden konnten die Kinder. Unter der Anleitung von Isolde Callies gestalteten die Kinder aus Ton individuelle Gefäße. Gleich nebenan zeigte der Künstler Heiko Prodlik-Olbrich, wie er an einer von vier Jahreszeiten-Büsten modellierte. Seine „Frühlings-Frau“ sorgte für viele bewundernde Blicke. Derweil zückte die Künstlerin Anna Hammer in und vor dem Museum ihren Stift und zeichnete auf Wunsch die Besucher in Minutenschnelle. Das Museum zeigt gerade eine Ausstellung der Springer Malerin unter dem Titel „Märchenhafte Realitäten“. Und wer sich mit Lesestoff versorgen wollte, der konnte auf einem Bücher-Flohmarkt stöbern, den der Museumsverein organisiert hatte.

Instrumentalisten von der Musikschule Springe umrahmten das Programm an beiden Tagen – mal leise, mal rockiger und lauter.

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