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14 Millionen fürs Kanalnetz

Springe. Für den Umbau der IGS im Schulzentrum Nord werden Millionen fällig – und die Politik diskutiert. Doch die Stadt versenkt jedes Jahr viel mehr Geld. Im wahrsten Sinne des Wortes: Das Kanalnetz ist eine Pflichtaufgabe, wenig glanzvoll. Es macht Springe nach außen hin nicht attraktiver. Trotzdem sollen zwischen 2014 und 2020 mehr als 14 Millionen Euro fließen.

200 000 Euro legt Aerzen bei der Kanalisation oben drauf. Gleichzeitig klafft ein nicht unerhebliches Loch im Haushalt. Eine Million Euro fehlt der Gemeinde in der Kasse. Foto: Bilderbox

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VON CHRISTIAN ZETT

Größter Posten ist dabei die Sanierung des Bestands: Allein knapp 9 Millionen Euro investiert die Stadt, um marode Rohre auszutauschen oder bestehende Leitungen in einen Regenwasser- und einen Schmutzwasserkanal aufzuteilen. Lag der Schwerpunkt in den vergangenen Jahren in Gestorf, soll es jetzt vornehmlich in Bennigsen weitergehen.

Allein 16 einzelne Bauabschnitte sieht die Planung der Stadt zwischen 2014 und 2016 vor; insgesamt umfasst das Maßnahmenpaket dort gar 27 Vorhaben, von denen nur wenige schon abgeschlossen sind. In Bennigsen geht es dabei auch darum, den Ort fit fürs erwartete Bevölkerungswachstum zu machen: Nur wenn das Kanalnetz genug Kapazitäten hat, kann es auch weitere große Baugebiete geben.

Vergleichsweise klein wirken da die anderen Sanierungsprojekte der kommenden Jahre: In der Kernstadt sollen bis 2016 die unterirdischen Arbeiten rund um den Alten Friedhof an der Völksener Straße abgeschlossen werden – Gesamtvolumen: 365 000 Euro. 660 000 Euro will die Stadt von 2015 bis 2018 in die Bahnhofstraße stecken; 200 000 Euro in den nördlichen Bereich der Fünfhausenstraße. Gut 1,3 Millionen Euro befinden sich außerdem in einem Topf, aus dem stadtweit Sanierungen in geschlossener Bauweise – ohne baggern – finanziert werden.

Nicht weniger kostenintensiv sind die Ausgaben für die städtischen Kläranlagen: Leitungen, Becken, Technik oder Belüftung müssen sowohl in Bennigsen als auch in Springe erneuert und erweitert werden. Einzig die Kläranlage in Eldagsen ist weitgehend in Ordnung. Trotzdem werden bis 2020 insgesamt 3,25 Millionen Euro fällig. Neu gebaut werden außerdem Leitungen und Rückhaltebecken in mehreren Orten für 2,2 Millionen Euro.



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