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1,4 Millionen Euro für Springes Straßen

SPRINGE. Der Winter hat die Straßen in der Kernstadt und den Ortsteilen laut der Bau-Experten im Rathaus bislang „weitestgehend verschont“, ihr Zustand liege „im erwartbaren Bereich“: Zu dieser Einschätzung kommt der Fachdienst Tiefbau in einer Vorlage über geplante Straßenunterhaltungsmaßnahmen.

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Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Die Stadt will 1,4 Millionen Euro in die Straßenerhaltung stecken, vorher muss die Politik darüber entscheiden. Ein Überblick.

Betriebshof: Die städtischen Mitarbeiter sollen laut Plan der Verwaltung kleine Schadstellen eigenständig reparieren und Unfallgefahren beseitigen – normales Aufgabenspektrum für die Mitarbeiter. Für Materialkosten und Geräteanmietungen sollen im Haushalt 75 000 Euro bereitgestellt werden. Von April bis Juni soll der Betriebshof den Asphalt reparieren. „Zunächst können nur die Straßen saniert werden, die anschließend noch eine Oberflächenbehandlung oder eine Dünne Schicht im Kalteinbau erhalten sollen“, erläutert die Verwaltung in ihrer Vorlage. Überdies ist geplant, dass der Betriebshof 20 000 Euro für „die Beseitigung von belastetem Asphalt und Boden“ erhält. Macht unterm Strich 95 000 Euro.

Vorbeugende Straßenerhaltungsarbeiten: Durch Oberflächenbehandlungen sowie das Verfahren dünne Schichten im Kalteinbau soll, grob gesagt, die Lebensdauer der Straßen verlängert werden und damit die Zeit, bis sie ganz neu gemacht werden müssen, verlängert werden. 320 000 Euro sollen für diese beiden Verfahren in die Hand genommen werden.

Baumaßnahmen mit externen Firmen: Markierungsarbeiten, Kleinaufträge und alle Straßenarbeiten in Verbindung mit der Fernwärmetrasse, sowie Sanierungsarbeiten der Straße Köllnischfeld, sollen an externe Firmen vergeben werden. Kostenpunk: 300 000 Euro.

Brücken und Lärmschutz: Rund 42 000 Euro wollen die Planer für die Prüfung der Standfestigkeit von Brücken und für Pflegearbeiten an der Lärmschutzwand am Großen Graben in die Hand nehmen.

Wartungsarbeiten: Als sonstige Kosten für Straßen werden 25 000 Euro für die Wartung von Ampeln, den Kauf neuer Schilder, Versicherungskosten, Bürokosten oder den Besuch der Mitarbeiter von Fortbildungsveranstaltungen eingeplant.

Oberflächenentwässerung der Straßen: Dieser Posten ist neu im Budget des Bauhofs. Mit der Ausgliederung der Stadtentwässerung fallen sie nun in seinen Bereich. Rund 655 000 Euro planen die Rathaus-Experten für die Oberflächenentwässerung der Straßen ein.

Beratung und Gerichtskosten: Um die Rechnung von externen Beratern und die Kosten für Gerichtsverfahren bezahlen zu können, haben die Planer 30 000 Euro im Etat vorgesehen.

Fazit: Die Straßenbauer bewerten ihre Arbeiten an den Straßen als erfolgreich: „Die bisherigen Anstrengungen auf diesem Gebiet zeigen ihre Früchte, da die Stadt bisher insgesamt mit vergleichsweise wenigen Akutschäden durch den Winter gekommen ist.“ Und: Durch den Fernwärmeleitungsbau habe man viele Straßen komplett erneuern können. Die Experten schätzen, dass die städtischen Straßen über 100 Jahre lang halten. Bau-Ausschuss und Ortsräte sollen der Ausgabenliste zustimmen, bevor der Verwaltungsausschuss Ende Februar entscheidet.



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