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11 Springer weniger ohne Jobs als vor einem Jahr

SPRINGE. Dank des Herbstaufschwungs ist die Zahl der Arbeitslosen nicht nur bundesweit gesunken, sondern auch in Springe. Laut Arbeitsagentur waren 820 Personen arbeitslos gemeldet – 14 weniger als im August und 11 Arbeitslose weniger als noch vor einem Jahr.

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Sandra Hermes Redakteurin zur Autorenseite

Das bedeutet eine Quote von 5,5 Prozent (September 2016: 5,7 Prozent). Dabei meldeten sich 212 Personen neu oder erneut arbeitslos, drei mehr als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 225 Personen ihre Arbeitslosigkeit. Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 1952 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Plus von 80 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 1951 Abmeldungen von Arbeitslosen.

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im September um sieben Stellen auf 265 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 7 Arbeitsstellen mehr. Springer Betrieber meldeten im September 54 neue Arbeitsstellen, 26 weniger als vor einem Jahr. Besonders aktiv waren Unternehmen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie Handel.

Seit Januar gingen 564 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 29 Stellen.

Die 820 Erwerbslosen in Springe teilen sich auf in 438 Männer und 382 Frauen. Dabei ist die Zahl der arbeitslosen Männer im Vergleich zum Vormonat zurückgegangen – von 455 auf 438. Bei den Frauen ist die Zahl hingegen gestiegen. Die Arbeitsagentur verzeichnet drei erwerbslose Frauen mehr als noch im August. Am größten ist nach wie vor der Anteil der Jobsuchenden ab 50 Jahren (279 Personen), wobei die Zahl im Vergleich zum August erfreulicherweise um 12 zurückgegangen ist. Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist zurückgegangen (-5). Nichtsdestotrotz trägt immer noch jeder dritte Name, der in den Listen auftaucht, den Zusatz „langzeitarbeitslos“.

Bei den Ausländern hat sich die Quote indes leicht verschlechtert. Von 197 Arbeitslosen im August auf 199 im September. Im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit ist die Zahl minimal gesunken. Im September waren 110 Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahren arbeitslos gemeldet, zwei weniger als im August. Damit ist die totale Zahl von 7,6 Prozent im August auf 7,5 Prozent gesunken.

Auch bei den Menschen mit schwerer Behinderung gibt es einen Arbeitslosen weniger zu verzeichnen.

Springe liegt mit dem Wert von 5,5 Prozent im Regionsvergleich im Mittelfeld – genauer gesagt: auf Platz sechs. Damit musste die Kommune am Deister im Vergleich zum August allerdings einen Platz einbüßen. Den ersten Rang belegt Wunstorf mit 4 Prozent. Darauf folgen Burgwedel, Barsinghausen, Neustadt am Rübenberge und Lehrte.



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