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Hotel-Restaurant an der Langen Straße kommt für 70 000 Euro unter den Hammer / Umbau zum Reha-Zentrum?

Zwei Frauen aus Moskau ersteigern das Hotel Wiesengrund

Bad Münder (jhr). Das Hotel Wiesengrund an der Langen Straße hat neue Besitzer. Kurz vor Ablauf der Bietfrist erhöhte gestern der Bevollmächtigte Alex Kühl, Geschäftsführer einer Consulting-Firma mit Kunden in den GUS-Staaten, das Gebot für zwei russische Interessentinnen – für 71 000 Euro erhielten die Frauen aus Moskau den Zuschlag.

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Kühl hatte mit seinem Gebot von 10 000 Euro auch den Bieterreigen vor dem Amtsgericht Hameln eröffnet, nachdem die Formalitäten erledigt worden waren. Unter der Begleitung von Rechtspfleger Axel Klemme war das geringste Gebot auf 4081 Euro festgesetzt worden. Vertreter der Gläubiger Volksbank Bad Münder und Landkreis Hameln-Pyrmont hatten zuvor erklärt, dass das Hotel-Restaurant samt Parkplatz, Gebäuden und Inventar versteigert werden sollte – als „Gesamtausgebot“. Den Verkehrswert hatte ein Gutachter zuvor auf rund 169 400 Euro taxiert. Drei Minuten nach Eröffnung der Bietzeit kam das erste Gebot von Kühl, zehn Minuten später erhöhte Heiko Hobein, Geschäftsführer der Volksbank-Immobilientochter Vowo, auf 70 000 Euro. Erst kurz vor Ablauf der Bietzeit legte Kühl noch einmal nach – und blieb mit 71 000 Euro Meistbietender. Zahlreiche Anwohner aus der Nachbarschaft des Hotels verfolgten die Zwangsversteigerung, wollten wissen, was aus dem seit der Insolvenz des Besitzers vor mehr als zwei Jahren ungenutzten Hotel werden soll. Eine detaillierte Antwort erhielten sie auch während der Zwangsversteigerung nicht. Im Gespräch mit der NDZ signalisierte Elena Kirilyuk, die das Hotel gemeinsam mit Yulia Lyabitova ersteigerte, dass das Hotel eventuell zu einem Rehabilitationszentrum für russische Gäste ungebaut werden könnte. Entsprechende Pläne seien aber noch in der Entwicklung.



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