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Wie die Feuerwehr mit Trecker und Fass durch den Sommer kam

BRULLSEN. Der extrem trockene Sommer ließ die Brandschützer nicht ruhen: Immer wieder hieß es Flächenbrand, und es musste ausgerückt werden. So auch in Brullsen. Hier hatten die Kameraden eine besonders zündende Idee zur Ausführung gebracht.

Dirk Koch (li.), Sebastian Gollin (hinten li.) und Tobias Mattern (hinten re.) gratulieren dem Geehrten Volker Ehrchen (2.v.li.) und den Beförderten Dustin Meier (2.v.r.) und Sascha Muth. Foto: Honig

Autor

Gerhard Honig Reporter

Ondem sie vorsorglich ein bis dahin unbekanntes Löschfahrzeug zur Einsatzreife führten mit dem schönen Kürzel TmF im Feuerwehrjargon, was nichts anderes bedeutet als: Trecker-mit-Fass.

Kaum bei der Feuerwehr-Einsatz-Leitstelle angemeldet, kam das 17500-Liter-Fass hinter dem Traktor schon am Folgetag zum ersten Einsatz zwischen Hohnsen und Hasperde und wenig später bei einem Feldbrand zwischen Hasperde und Unsen. Jeweils wurden wertvolle Felder gerettet.

Insgesamt bildete der Bericht von Ortsbrandmeister Dirk Koch fünf Brandeinsätze ab sowie je einen Einsatz zu Hilfeleistung, Brandwache und Alarmübung. Die Dienste der 17 Aktiven in Brullsen summierten sich auf stolze 1142 Stunden, in denen Lehrgänge sowie praktische und theoretische Dienste enthalten sind. Wenn auch die Wehr ins neue Jahr mit 17 Aktiven gegangen sei, stehe doch mittelfristig gesehen das Gespenst der Schließung mit im Raum, räumte Dirk Koch ein. Aber der Neuzugang von zwei Mitgliedern und Werbung – wie beispielsweise durch das Abklappern aller Haushalte zur Internetversorgung – lasse auf Verstärkung hoffen.

Vizestadtbrandmeister Sebastian Gollin verlieh das Niedersächsische Feuerwehr-Ehrenzeichen für 50-jährige aktive Mitgliedschaft an Volker Ehrchen, während der Ortsbrandmeister seine Kameraden Dustin Meier und Sascha Muth zu Oberfeuerwehrmännern beförderte.

Ortsbürgermeister Hartwig Möller hob in seiner Grußadresse die hohe Bedeutung des Ehrenamts hervor – ganz besonders in Brullsen mit seinen aktuell 178 Einwohnern: Jeder Zehnte sei damit aktiv im Brandschutz und darüber hinaus für die Bürger tätig. Auch den Arbeitgebern gebühre Dank, die ihren Mitarbeitern das Verlassen des Arbeitsplatzes bei Feuerwehreinsätzen ermöglichten, fügte Möller hinzu.



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