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Weniger Jobsuchende in Bad Münder

BAD MÜNDER. Recht zufrieden blickt die Arbeitsagentur Hameln auf das vergangene Jahr zurück. Der Arbeitsmarkt sei im Weserbergland stabil geblieben.

Die Arbeitslosigkeit ist im Jahr 2017 im gesamten Bezirk gesunken. Foto: dpa
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Johanna Lindermann Redakteurin zur Autorenseite

„In allen Landkreisen im Agenturbezirk ist die Zahl der Arbeitslosen gesunken, während die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gestiegen ist“, resümiert Ursula Rose, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hameln.

Auch in Bad Münder gibt es ein positives Ergebnis: Durchschnittlich 505 Menschen waren hier im Jahr 2017 arbeitslos. Im Vorjahr waren es noch durchschnittlich 533 Personen gewesen. Diese Zahlen gehen aus einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervor.

Die Nachfrage von Arbeitgebern nach neuen Mitarbeitern sei auch im vergangenen Jahr konstant hoch gewesen, sagt Rose.

Im Jahresdurchschnitt 2017 waren im Bezirk der Arbeitsagentur Hameln 12 403 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 654 Menschen weniger. Das entspricht einem Minus von fünf Prozent. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag bei 6,4 Prozent; 2016 hatte sie bei 6,8 Prozent gelegen.

Zudem sank die Zahl der überwiegend von den Jobcentern betreuten Langzeitarbeitslosen auf 4570; das sind 441 weniger als im Vorjahresschnitt. In Bad Münder galten 2017 mit 191 Menschen sechs Personen weniger langzeitarbeitslos als noch im Vorjahr. Bereits seit mehreren Jahren sinkt diese Zahl im Bereich Bad Münder stetig.

Die anhaltend gute Konjunktur führt nach Einschätzung der Arbeitsmarktexperten zu einem stabilen Aufwärtstrend bei der Beschäftigung. Insgesamt 11 239 offene Arbeitsstellen wurden 2017 gemeldet. Im Vorjahr waren dies 10 573 Stellen gewesen.

Für dieses Jahr rechnet die Agentur für Arbeit mit einer weiterhin positiven Entwicklung. „Die Anforderungen an die Arbeitnehmer sind gestiegen“, sagt Ursula Rose. „Wer bei zunehmender Digitalisierung über aktuelle Qualifikationen verfügt, wird es leichter haben, einen neuen Job zu finden.“

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