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Welche Orte in Bad Münder wachsen, welche schrumpfen?

BAD MÜNDER. Junge Menschen zieht es in die großen Städte, in Kleinstädten und Dörfern steigt die Altersstruktur – das Thema „Landflucht“ ist seit vielen Jahren in aller Munde. Auch für Bad Münder besteht eine negative Prognose: Um 13 Prozent soll die Bevölkerung innerhalb von 20 Jahren sinken.

dpa
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Johanna Lindermann Redakteurin zur Autorenseite

Diese Zahlen hatte das Niedersächsische Institut für Wirtschaftsforschung berechnet. Doch gleichzeitig gibt es auch positive Nachrichten – so hatte Bürgermeister Hartmut Büttner erst vor wenigen Wochen beim Neujahrsempfang des Ortsrats Eimbeckhausen einen Zuwachs von 50 Einwohnern in dem Ort im Vergleich zum Vorjahr verkünden können. Wie genau verhält sich also die Entwicklung der Einwohnerzahlen in der Stadt und in den einzelnen Orten? Die NDZ hat nachgefragt.

Die gute Nachricht vorweg: Die Einwohnerzahlen der gesamten Stadt lagen am 31. Dezember 2018 bei 17 935 – die Stadt hat die 18 000-Einwohner-Marke damit fast geknackt. Nach einem leichten Rückgang (im Jahr 2012 hatten 17 802 Menschen in der Stadt ihren Hauptwohnsitz, 2015 17 790) steigt die Zahl der Münderaner derzeit also wieder.

Doch wo haben sich die neuen Bürger angesiedelt? Vor allem die Einwohnerzahl der Kernstadt ist in den vergangenen Jahren angestiegen. 2012 wohnten hier 7555 Menschen, 2015 7635 und Ende 2018 waren es 7738.

Auch für Eimbeckhausen, Nienstedt und Hasperde zeigt sich im Vergleich von 2012 zu 2018 ein leichter Zuwachs; am deutlichsten im Eimbeckhausen, wo 2012 noch 2075 Menschen lebten und 2018 bereits 2163. Eimbeckhausen ist damit der bevölkerungsreichste Ortsteil nach der Kernstadt.

In Hachmühlen waren Ende 2012 1091 Personen gemeldet und 2018 1107; im Jahr 2015 waren es allerdings noch 1142 gewesen. Nach einem leichten Anstieg im Jahr 2015 hat Rohrsen mit 336 Einwohnern 2018 den gleichen Wert wie vor sechs Jahren.

In allen übrigen Orten ist ein leichter Einwohnerschwund – im Vergleich vom 31. Dezember 2012 zum 31. Dezember 2018 – zu bemerken (siehe Infokasten).

Übrigens: In Bad Münder leben mehr Frauen als Männer: 8816 Männer und 9119 Frauen waren Ende 2018 in der Stadt mit Hauptwohnsitz gemeldet. In den Ortsteilen hält sich die Geschlechterverteilung die Waage: In sechs Ortsteilen sind mehr Männer gemeldet, in den übrigen überwiegt die Zahl der Einwohnerinnen leicht.



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