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Was der Haushalt für die Schulen und Kitas bereithält

BAD MÜNDER. Einen ausgeglichenen Haushalt für 2019 mit einem leichten Plus und Investitionen unter anderem in den Bereichen Baumaßnahmen und Feuerwehr konnte die Stadtverwaltung jüngst der Politik präsentieren.

Die Ausschussvorsitzende Petra Joumaah gratuliert dem neuen Lehrervertreter Christoph Schieb. Foto: Lindermann
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Johanna Lindermann Redakteurin zur Autorenseite

Nun ist es an den Fachausschüssen, über die Bereiche des Haushaltes, die ihre Zuständigkeit betreffen, zu beraten und diesen zuzustimmen – einstimmig sprach sich nun der Ausschuss für Bildung, Soziales und Sport für die Teilhaushalte aus, die Schulen, Kindertagesstätten und Jugendarbeit betreffen. Doch welche Veränderungen für die Schulen, Kitas und die Betreuung ergeben sich dadurch nun eigentlich genau?

Neu ist unter anderem, dass die Stadt Geld vom Landkreis für das Ganztagsschulangebot erhält; die Summe beläuft sich auf 29 800 Euro. Dies ist Teil der neuen Kooperationsvereinbarung, die Bad Münder und die übrigen Kommunen mit dem Landkreis abgeschlossen haben (wir berichteten). Zudem wurden, wie auch in den vergangenen Jahren, die durch den Zukunftsvertrag in verschiedenen Bereichen reduzierten Ansätze im Schulbereich nicht eingespart.

Im investiven Bereich ist zudem für jede der vier Grundschulen ein Betrag von 6200 Euro für die Beschaffung neuer digitaler Medien eingeplant. Davon sollen etwa sogenannte interaktive Displays, die Nachfolger der „Whiteboards“, die vielfach statt Tafeln genutzt werden, angeschafft werden. „Jede Grundschule soll in der Lage sein, mit einem interaktiven Display zu starten“, sagte die zuständige Fachbereichsleiterin Elisabeth Borcherding.

Auch für die Kitas gibt es in diesem Jahr mehr Geld; dies ist auf die neue Kooperationsvereinbarung und die Einführung der Gebührenfreiheit für Kinder ab der Vollendung des dritten Lebensjahres zurückzuführen. Die Zuwendung des Landkreises für sogenannte laufende Zwecke wurde von 648 600 Euro in 2018 auf 875 500 Euro erhöht. Erhöht wird auch der Zuschuss des Landes Niedersachsen als Finanzhilfe für die Personalausgaben, von 139 600 Euro im Vorjahr auf 339 400 Euro; diese Summe soll auch in den kommenden Jahren beibehalten werden. Dafür fällt allerdings die Zuweisung vom Land für die Beitragsfreistellung in Höhe von 178 100 Euro weg.

Ebenfalls im Haushalt berücksichtigt ist die mögliche Einrichtung einer zeitlich befristeten zusätzlichen Gruppe in der Kita Bakede, da sich der Bedarf hier im kommenden Kita-Jahr einmalig erhöhen könnte (wir berichteten). Ob die Gruppe tatsächlich zustande kommt, ist allerdings noch offen.

Die neue Kooperationsvereinbarung mit dem Landkreis hat zudem auch positive Auswirkungen auf den Bereich der Jugendpflege und -begegnungsstätten. So beteiligt sich der Landkreis hier mit 16 500 Euro. Zudem fließt Geld in die Sanierung der Toilettenanlagen im „Point“ sowie eine Summe von 4000 Euro in die Errichtung einer neuen Schutzhütte für den Skaterbereich.



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