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Deshalb kam es zur Verzögerung

Warntag: "Nina" löst verspätet aus / Vereinzelt Sirenen nicht zu hören

BAD MÜNDER/HAMELN. Warntag im Landkreis Hameln-Pyrmont: Sirenen haben am Samstagmittag ausgelöst. Die Warn-App "Nina" blieb zunächst aber still. Diese schickte die Meldung erst 17 Minuten später raus.

Maximilian Wehner

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Maximilian Wehner Reporter / Producer zur Autorenseite
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Im Landkreis Hameln-Pyrmont fand am Samstag zum wiederholten Male der Warntag in diesem Jahr statt. Sirenen sollten erklingen, die Warn-App Nina auslösen. Das war zumindest so geplant.

Zur Ankündigung des Probealarms erklang pünktlich um 12 Uhr zunächst kreisweit das Sirenensignal „Entwarnung“ - ein eine Minute andauernder Dauerton. Um 12.06 Uhr war dann das Sirenensignal „Warnung der Bevölkerung“ - ein immer wieder auf- und abschwellender Heulton - zu hören, bevor um 12.12 Uhr erneut "Entwarnung" gegeben wurde. Laut der Leitstelle des Landkreises Hameln-Pyrmont hätten alle Sirenen korrekt ausgelöst. Rückmeldungen, dass Sirenen nicht funktioniert hätten, habe es am Samstagmittag noch nicht gegeben. Vereinzelt seien aber Sirenen nicht zu hören gewesen, berichten Nutzer auf Facebook.

Nina löst 17 Minuten zu spät aus

Eigentlich sollte um 12.06 Uhr auch die Warn-App "Nina" auslösen. Diese blieb aber zunächst still. Erst 17 Minuten später, gegen 12.23 Uhr, schickte die Warn-App eine Warnung an die Bevölkerung raus. Sechs Minuten später folgte dann die Entwarnung.

Den Grund hierfür nennt der Landkreis auf seiner Facebook-Seite: "Wir haben das Modulare Warnsystem erst so spät ausgelöst!" Grund hierfür war, dass diese Warnung manuell rausgegeben wird und von einer weiteren Leitstelle überprüft wird. "Bei uns in der Leitstelle ist aber auch immer Echtbetrieb und so ist es aufgrund einer Einsatzspitze aus organisatorischen Gründen dazu gekommen, dass - so wie immer - erst die "echten" Notrufe bearbeitet wurden, bevor der Probealarm abgesendet wurde", teilte der Landkreis mit. Letztlich sollte "Nina" aber bei jedem Alarm geschlagen haben.

Landkreis bittet, Bevölkerung defekte Sirenen zu melden

Der Landkreis Hameln-Pyrmont bittet alle Bürger, besondere Vorkommnisse im Zusammenhang mit den vorhandenen Sirenen, insbesondere technische Defekte, zentral an den Landkreis Hameln-Pyrmont unter zivilschutz@hameln-pyrmont.de zu melden. "Zur schnellstmöglichen Fehlerbeseitigung und Optimierung sollten möglichst exakte Standortangaben erfolgen und die Fehler genau beschrieben werden", erklärt der Landkreis.

Auch im kommenden Jahr sind wieder Warntage im Landkreis Hameln-Pyrmont geplant. Diese finden immer am ersten Samstag im Quartal statt. Der nächste Warntag findet am 7. Januar 2023 statt.

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