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Vor dem Start des neuen Sanierungsprogramms: So geht es Bad Münders Straßen

Fast 130 Kilometer Straßen ist die Stadt Bad Münder abgefahren, um das neue Straßenunterhaltungskonzept für die kommenden Jahre aufzustellen. Doch wie weit sind die Verantwortlichen mit den bisherigen Sanierungen gekommen? Ein Überblick.

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Johanna Lindermann Redakteurin zur Autorenseite
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60 Straßen beziehungsweise Teilstücke will die Stadt instand setzen; in der ersten Dringlichkeitsstufe stehen zunächst 17 Straßen auf dem Programm. Aus dem vorangegangenen Konzept, das im Jahr 2018 aufgestellt wurde, fehlten bislang nur noch einige Arbeiten – doch auch hier hat sich inzwischen etwas getan.

Wie Carsten Reiss von der Stadtverwaltung im Planungsausschuss mitteilte, hat die Weiße Breite zwischen Flegessen und L 423 nun auf 500 Metern eine neue Decke erhalten. Die Verbindungsstrecke zwischen Flegessen und der Landesstraße in Richtung Unsen war bereits im vergangenen Jahr saniert worden – doch Unbekannte hatten damals die Absperrung beiseitegezogen und waren mit Fahrzeugen über die hydraulisch abgebundene Decke gefahren, die aushärten musste. Die Folge: Tiefe Reifenspuren hatten die gerade fertiggestellten Arbeiten zunichtegemacht. Nun ist diese Maßnahme auch abgeschlossen. Den im vergangenen Jahr entstandenen Schaden beziffert Gerd Stracke von der Stadtverwaltung auf rund 10 000 Euro.

Rund eine Million Euro eingeplant

Neben der Weißen Breiten waren aus dem vorherigen Programm noch die Milliehäuser Straße in Eimbeckhausen und die Straße Am Theenser Anger in der Kernstadt offen. Diese würden in der 49. Kalenderwoche – also ab dem 5. Dezember – realisiert, kündigte Reiss an. Bis auf Klinkerarbeiten sei damit dann aus dem alten Programm alles abgearbeitet. Diese sollen noch dieses Jahr ausgeschrieben und 2023 gemacht werden.

Zum neuen Straßenunterhaltungsprogramm, für das die Stadt nach aktuellem Stand rund eine Million Euro ausgeben möchte, erläuterte Reiss, dass diese Kosten natürlich nur tagesaktuell angegeben werden könnten. „Ich will gar nicht darüber nachdenken, wie sich das mit den Preissteigerungen noch entwickelt“, sagte er.

Doch nicht nur an den Kosten, auch an der Liste selbst könnte es noch Änderungen geben. So sei beispielsweise im kommenden Frühjahr die Deutsche Glasfaser mit mehreren Kolonnen im Stadtgebiet unterwegs. „Da muss eine gewisse Schiebemasse drin sein“, meinte Reiss. Denn: Straßen zu sanieren, die kurz darauf für die Verlegung von Glasfaserkabeln wieder aufgerissen werden müssen, möchte die Stadt natürlich vermeiden.

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