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Ursula von der Leyen spricht in Bad Münder über Europa

BAD MÜNDER. Montagabend, Theatersaal am Wall in Bad Münder, kurz vor 18 Uhr: Vertreter der münderschen CDU rund um Stadt- und Kreisverbandschef Hans-Ulrich Siegmund warten gespannt an der Wallstraße. Dann fährt der erste Gast des Abends vor: Tilman Kuban, der Spitzenkandidat der Jungen Union zur Europawahl.

Große Politik in Bad Münder: Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen spricht im Theatersaal am Wall von den Münderanern. Foto: Lindermann
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Johanna Lindermann Redakteurin zur Autorenseite

Wenige Minuten später folgt der Ehrengast – „die große Show“, wie Kuban kurz darauf in Anspielung auf das Theater als Veranstaltungsraum ankündigen wird: Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen.

„Es ist immer wieder schön, hier zu sein“, sagt die Ministerin wenig später nach einer kurzen Begrüßung von Siegmund und der Rede Kubans, zu dessen Unterstützung sie angereist war, vor über 100 Münderanern, die im Theatersaal Platz genommen hatten. „Es ist eine traumhafte Gegend.“

Europa, so fährt sie gleich darauf fort, „ist die Hüterin der Freiheit und der Menschenrechte“. Doch es sei „gefährdet von Menschen, die mit einfachen Antworten von gestern die komplexen Fragen von morgen“ beantworten wollten. Dabei sei das oberste Prinzip Frieden und Freiheit, „und wir sind nicht perfekt, aber wir tun alles, um das zu erreichen“.

Mit 500 Millionen Menschen sei Europa der größte Binnenmarkt der Welt, fährt von der Leyen fort, „und wir Christdemokraten wollen die Erfolgsgeschichte dieses Binnenmarktes weiterschreiben.“ Dazu gelte es unter anderem, die Digitalisierung in Deutschland voranzubringen, Risiko und Verantwortung, etwa bei Staatsverschuldungen, in dieselbe Hand zu legen und generell „große Themen“ von der „großen Gemeinschaft“ regeln zu lassen und lokale Themen vor Ort. Zudem, fügte die Ministerin hinzu, müsse Europa auch etwa in Afrika stabilisierend wirken können, und die Entscheidung, in welche Missionen Soldaten geschickt würden, müsse mit den nationalen Parlamenten getroffen werden.

Generell, so schloss von der Leyen ihre Rede, ehe sie sich mit Kuban für rund zehn Minuten den Fragen der Besucher stellte, bedeute Europa „die Einheit in der Vielfalt“. Und daher rief sie abschließend zur Stimmenabgabe bei der Europawahl auf: „Es kommt auf jede Stimme an.“



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