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„Tone Fish“ spielt in der ausverkauften Wanderscheune

FLEGESSEN. Die siebenjährige Alea, die sich als „Hannes“ verkleidet hat, ist wohl der jüngste Gast beim Konzert der Hamelner Gruppe „Tone Fish“. Zusammen mit mehr als 180 Zuhörern verfolgt sie den bislang dritten Auftritt der Band in der Wanderscheune des Flegesser Hofcafés.

Mal whiskyschwanger, mitunter sentimental-melancholisch: „Tone Fish“ musiziert in Flegessen vor ausverkauftem Haus. Foto: Huppert

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Christoph Huppert Reporter

„Tone Fish“ hat sich längst über die regionalen Grenzen hinaus einen Namen gemacht. „Wir spielen eigentlich bundesweit, vorzugsweise aber in Nord-, West- und Ostdeutschland“, erklärt Bandleader Stefan Gliwitzki. „Wir freuen uns, dass unser Bekanntheitsgrad steigt.“ Im Publikum war auch Enrico Sanchez aus Hildesheim. Er wird „Tone Fish“ künftig als zweiter Bassist verstärken.

„Um allen Zuschauern einen guten Blick zu bieten, haben wir sogar eine kleine Bühne angeschafft“, erklärt Veranstalterin Astrid Werner zur Premiere des Podests. So bleiben die Stühle für Schwerbehinderte und Schwangere reserviert.

Das Publikum des seit Wochen ausverkauften Konzertes ist teils von weither angereist. Birgit Heim etwa ist auf Einladung der Familie von Jörg Strozyk aus Brünnighausen zusammen mit ihrem Mann aus dem nordrheinwestfälischen Heinsberg an den Süntel gekommen. „Wir sind Karnevalsflüchtlinge“, lacht sie. Birgit Henneke ist mit Ehemann Carsten aus Bad Pyrmont herübergekommen. „Ich habe die das erste Mal im November im Hamelner Lalu gehört. Tolle Stimmen, und ein toller uriger Sound“, schwärmt sie.

An diesem Abend schwappt die typisch irische, stets stark stampfende Musik gleich über und das Publikum klatscht begeistert mit. Leadsängerin Michaela Jeretzky bekommt nach dem fünften Song sogar ein Extra-Geburtstagsständchen und das Quartett bringt die voll besetzte Wanderscheune gekonnt in Stimmung.

Es sind die klassischen Titel aus dem „Tone Fish“-Repertoire, die an diesem Abend in Flegessen erklingen: Stings „Englishman in New York“, „Sailing to Philadelphia“, „Foggy Dew“ und natürlich „Irish Rover“. Irische Seemanns-, Sauf- und Arbeiterlieder, durch und durch whiskyschwanger und mitunter sentimental-melancholisch. So nach dem Geschmack des Publikums.

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