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The Lords: Ein Wiedersehen mit Freunden

BAD MÜNDER. Die Lords auf Abschiedstournee – da kommt bei langjährigen Weggefährten ein wenig Wehmut auf. Dass die Band, die mit dem Image als „dienstälteste Rockband der Welt“ kokettiert, sich auch in Bad Münder mit einem Konzert verabschiedet, freut auch Lars Andersen. Er ist allerdings nicht ganz unschuldig daran.

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

Gemeinsam mit der GeTour und dem lockeren Zusammenschluss von heimischen Musikern, den „Giganten“, hat Andersen das Konzert im Kurpark am Freitag, 16. August, angeschoben. Und beim Blick zurück auf die Geschichte der Band kommen bei Andersen auch Erinnerungen hoch. Etwa an das Jahr 1994. Die Lords waren da schon viele Jahre im Geschäft, als Andersen sie in Herne zu einem Interview traf. Dabei stellten Andersen und Lord Jupp fest, dass sie fast Nachbarn waren – Andersen wohnt in Bad Münder, Josef „Jupp“ Bauer in Bückeburg. „Wir haben uns gleich zu einer Homestory verabredet. Und so kennen wir uns jetzt seit 25 Jahren“, sagt Andersen.

Er begleitete die Band auch durch schwere Zeiten. Bei einem Konzert zum 40. Bühnenjubiläum stürzte Sänger Ulli Günther nach einem Schwächeanfall auf den Hinterkopf. Dabei erlitt er eine Schädelfraktur und verstarb an den Folgen des Unfalls am 13. Oktober 1999 in Potsdam. „Danach wusste keiner so richtig, wie es weitergehen sollte. In mehreren Zeitungen stand bereits, dass sich die Lords auflösen würden – doch das stimmte nicht“, weiß Andersen. Aber: Das Gerücht war in der Welt, und die verbliebenen Lords mussten dagegenarbeiten, um im Geschäft zu bleiben. Andersen hatte damals die Idee zu einer ungewöhnlichen Veröffentlichung in einem Blatt, das die Lords bis dato nicht in den Blick genommen hatten – das aber mit 15 Millionen gedruckter Exemplare eine gewaltige Auflage hat. „Zu diesem Zeitpunkt waren Gitarrist Jupp Bauer und Drummer Charly Terstappen freiwillige Mitglieder der AOK. Und wir brachten eine Story über die Band in der „Bleib Gesund“, der Mitgliederzeitschrift, unter“, erinnert sich Andersen.

„Bad Münder gehört zu den Auftrittsorten, wo wir immer gerne gespielt haben – ob auf dem Steinhof, im Kurpark oder vor ein paar Jahren im Rockzelt. Die einzigartigen Locations und die vielen Besucher machten jeden Auftritt für uns zu einem kleinen Highlight“, sagt Lord „Leo“, der sich auf das Konzert am 16. August freut. Er war bereits 1996 beim ersten Gig der Band in Bad Münder dabei: Zum Söltjerfest spielten die Lords auf einer Bühne auf dem Steinhof und wurden von 1600 Besuchern gefeiert. Präsentiert wurde der Auftritt damals von der NDZ.

Karten (Abendkasse 10 Euro) gibt es im Vorverkauf bei der NDZ in Springe und der GeTour.




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