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SPD-Frauengesprächsrunde „Rosarot“ nimmt die Arbeit auf

EIMBECKHAUSEN. Der Tisch war gut besetzt, als die Frauen des SPD-Vorstands den Startschuss für den Gesprächskreis „Rosarot – das Stadtgespräch“ gaben. Rund 30 Frauen hatten sich im „Metaxa“ in Eimbeckhausen versammelt und diskutierten über das Thema Missbrauch.

Barbara Fahncke (li). klärt die Frauen der SPD-Runde über Missbrauch auf. foto: Mensing

Autor

Gert Mensing Reporter

Den Frauen war es gelungen, mit Barbara Fahncke die Leiterin des Jugendamtes in Holzminden als Gesprächspartnerin zu gewinnen. Die Sozialpädagogin berichtete, einen „Aufschrei in diesem Umfang“ habe es vor der Aufdeckung des Falles Lügde noch nicht gegeben. Dabei betonte sie, dass sich solche Fälle durch alle Gesellschaftsschichten ziehen. Häufig erkenne man die Gefahren nicht oder erst zu spät. Erste Anzeichen seien, wenn sich das Wesen der Kinder verändere – etwa, wenn Mädchen auf ihr Aussehen weniger Wert legten oder stark zunähmen.

Unter den Teilnehmerinnen – einige davon arbeiten beruflich in Kindereinrichtungen – wurde über Möglichkeiten diskutiert, Problemen entgegenzutreten. Für Susanne Lührs, eine der Organisatorinnen des Gesprächskreises, steht fest: „Es werden Schutzkonzepte benötigt.“ Vor allem müssten die Kinder wissen, dass sie Nein sagen können. Es sei wichtig, auch vergangene Fälle an Licht zu bringen, ist Lührs überzeugt. Überzeugt ist man auch davon, diesen Gesprächskreis zwei- oder dreimal im Jahr fortzusetzen. Je nach Bedarf oder Thema will sich „Rosarot“ erneut zum Stadtgespräch treffen.



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