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So lief der Garagenflohmarkt in Hachmühlen und Brullsen

HACHMÜHLEN. Es durfte wieder ordentlich getrödelt werden: Am Wochenende hatten über 100 Teilnehmer in Hachmühlen und Brullsen zum Garagenflohmarkt geladen. Neben zahlreichen Einwohnern war auch für auswärtige Verkäufer eine Möglichkeit geschaffen worden, sich mit ihren alten Schätzen zu platzieren.

Autor:

Sebastian Wilk
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Dank einer skizzierten Karte der beiden Ortschaften mit den Straßennamen und roten Punkten, die für die teilnehmenden Familien stand, sowie die bunten Luftballons an den Gärten und Hofeinfahrten, gelang es gut, die einzelnen Garagen und Höfe mit den Flohmarktsachen zu finden. Vom Förderverein Hachmühlen-Brullsen wurden an der Bundesstraße 217 unweit der dortigen Tankstelle zusätzlich auch Standflächen für Interessierte von außerhalb geschaffen, was ebenfalls genutzt wurde – so wuchs die Teilnehmerzahl auf knapp 120 an.

Erwartungsgemäß gab es viel zu entdecken, neben Kleidung oder Spielsachen, DVDs und Büchern, Schmuck oder Porzellan waren auch Skiern und Möbel unter den angebotenen Waren. Sogar ein Auto, das als Bastlerfahrzeug zu erwerben war, war bei einer Tour durch Hachmühlen zu erblicken.

In vielen Gärten wurden zusätzlich auch Kaffee und Kuchen oder Bratwürstchen vom Grill angeboten. Bei Familie Grendel in der Straße Auf dem Kampe stand allerdings Süßes auf dem Programm – hier konnten sich die Besucher sich auf Zuckerwatte in verschiedenen Geschmacksrichtungen freuen. Aber auch an die Tiere wurde bei der Hitze gedacht, so wie bei Familie Seyb im Katzbergweg, wo es für die Vierbeiner eine „Hundetankstelle“ in Form einer großen Schüssel voll Wasser gab.

Auch bei Familie Schmidt in der Hirschberger Straße ging es gemütlich her. So konnte man sich dort bei leckerem Kuchen, einer Tasse Kaffee und einem Plausch an die Feuerwehrgarnitur setzen und somit eine kurze Rast einlegen.

Dass es nicht immer nur Flohmarkt heißen muss, bewies Philipp in der Dorfstraße, denn bei ihm lenkte ein Schild die Flohmarkttouristen mit dem Spruch „Herzlich Willkommen im Flohgarten“ in seinen Garten, wo er neben allerlei gebrauchtem Werkzeug, Spielzeug und Computerzubehör auch eine leckere Bratwurst für jeden bereithielt, der wollte.

Die meisten Anbieter waren mit dem Verlauf des Flohmarkts durchaus zufrieden und freuten sich nun über ein paar Euro mehr im Portemonnaie – und den neugewonnenen Platz in der Garage oder im Keller.

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