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Polizei Bad Münder erwischt zehn Autofahrer mit Handy am Steuer

BAD MÜNDER/HACHMÜHLEN. Eben noch schnell eine WhatsApp-Nachricht beantworten, eine Adresse aus dem Telefonbuch suchen, die Navigation im Smartphone neu starten – nur wenige Augenblicke, schnell passiert, aber am Steuer extrem gefährlich und daher auch verboten. Und doch: Zehn Handyverstöße registrierte die Polizei Bad Münder am Montag allein in diesem Segment an insgesamt zwei Kontrollstellen.

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Von 9 bis 15 Uhr waren die Beamten Am Stellwerk an der B 442 und in Hachmühlen im Einsatz. Für Polizeikommissar Serhat Bekler, der die Kontrollen zur „Ablenkung im Straßenverkehr“ leitete, wie auch für Markus Schneeweiß, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes des Kommissariats Bad Münder, eine erschreckend hohe Zahl. Denn: Das „mal eben“ den Status checken, nur „mal eben“ die Nachricht lesen bedeutet einen echten Blindflug. Schon bei 50 Stundenkilometern legt ein Fahrzeug in nur einer Sekunde rund 14 Meter zurück. Der Zwei-Sekunden-Blick aufs Display bei einer Fahrt mit Tempo 50 deutet also fast 30 Meter ohne Blick auf die Straße.

Weitere Ergebnisse der Kontrolle: 13 Gurtverstöße, eine zur Aufenthaltsermittlung von der Staatsanwaltschaft Zwickau wegen Betruges ausgeschriebene Person wurde angehalten, zwei Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz festgestellt. Sechs Beamte des Kommissariats Bad Münder waren eingesetzt.

Fahrzeugkontrolle in der Nebenstraße.
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