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Wirtschaftsforum II im Zukunftsentwicklungsprogramm: Gewerbeflächen über Preis attraktiv machen

Politik und Verwaltung müssen Farbe bekennen

Bad Münder (st). Harald Meyer-Achilles vom Planungsamt der Stadt hat auf dem jüngsten Wirtschaftsforum im Rahmen des Zukunftsentwicklungsprogrammes deutliche Worte gefunden: „Politik und Verwaltung müssen bei der Vermarktung des großen Überangebotes an Gewerbeflächen in Bad Münder Farbe bekennen.“ Er mutmaßte, man könne zahlreiche Flächen ausschließlich über den Preis an den Mann bringen. „Die Frage muss lauten: ,Kann man es sich leisten die Grundstücke unter Marktwert zu verkaufen?‘“

Bürgermeisterin Silvia Nieber im Gespräch mit den Forums-Teilneh

Seiner Meinung nach – und da wurde er vom Experten Christopher Schmidt von der GfL Planungs- und Ingenieursgesellschaft aus Hameln unterstützt – würde es sich mittel- bis langfristig auszahlen, die Flächen auch unter Wert zu veräußern. Die viel beschworenen „Synergieeffekte“ würden diese Maßnahme im Laufe der Zeit bezahlt machen, so Meyer-Achilles.

Ein erster Schritt zur systematischen Vermarktung von Grundstücken in Gewerbegebieten soll die Einrichtung eines zentralen Infosystems sein, das über die Homepage der Stadt zu erreichen sein müsste. Hier könnten Interessenten dann alle wichtigen Informationen zu Lage, Infrastruktur und Ansprechpartner gebündelt abrufen.

„Das ist einer der vielen Schnittpunkte zu den anderen Themenbereichen des Forums“, sagte Wirtschaftsförderin Anika John. Neben den Gewerbegebieten beschäftigten sich Arbeitsgruppen mit der „Kommunikation und Information“ sowie der „Innenstadt“. Die Gruppe „Kommunikation und Information“ hätte sich mit der Verbesserung von Informationsflüssen auseinandergesetzt, worunter auch die Einrichtung des zentralen Infosystems für Gewerbegebiete falle, so John.

Die „Innenstadt“-Gruppe will Einheimische und Gäste in den Altstadtbereich locken. Das soll durch ein besseres Leitsystem über Schilder und Spazierstrecken ebenso geschehen wie durch ein vielfältiges Angebot an Spezialgeschäften, wie Bürgermeisterin Silvia Nieber gemeinsam mit der Vorsitzenden der Wirtschaftsvereinigung Petra Witte ausführten. Der Stadtbummler soll im Innenstadtbereich kleine Läden finden, die Charme haben und Bad Münder zu etwas Besonderem machen.



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