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Plastisch-fantastische Wesen entstehen im Workshop

BAD MÜNDER. „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ – ginge es nach J. K. Rowlings Drehbuch zum gleichnamigen Film, der im Harry-Potter-Universum spielt, sind diese überall zu finden – so auch in der Kunstwerkstatt Bad Münder. Hier sind sie kunterbunt, meist recht harmlos und heißen „Knirpsi“ oder „Babbel“.

Stolze Künstler mit ihren fantasievollen Wesen: 8 bis 13 Jahre alt sind die Teilnehmer des Workshops. foto: Szabo

Autor:

Patricia Szabo

Dass hier kreativ gearbeitet wird, merkt der Besucher sofort beim Betreten der Grundschul-Aula: In der Raummitte stehen mehrere Holztische. Darauf: Farben, Pinsel, buntes Papier, Scheren und beinahe alles, was das Bastlerherz begehrt. Unter dem Motto „Plastisch fantastisch“ entstanden hier im Laufe der ersten Osterferienwoche fantastische Figuren, zwei- und dreidimensionale Wesen, Sockenmonster und mehr oder minder furchterregende Masken. „Jeder hat seinem Tier einen Namen gegeben“, sagt Silke Eisler von der Kunstwerkstatt, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Alexandra Lask den fünftägigen Kreativ-Workshop leitet.

Neben Monstern und Figuren produzierten die jungen Künstler die sogenannten „Plöpps“. „Es sind Klatschbilder auf Holzplatten“, erklärt Lask. Darin entdeckten die Kinder unterschiedliche Figuren und arbeiteten diese aus. Und auch bunte Collagen aus eigens hierfür gefärbtem Papier sowie Radierungen entstanden im Laufe der vergangenen fünf Tage.

8 bis 13 Jahre alt sind die Teilnehmer des Workshops – und mächtig stolz auf ihr Werk. „Uns hat es richtig Spaß gemacht“, erzählen Henrike (11) und Lea (10). Sie beide sind bereits zum zweiten Mal dabei und so begeistert, dass sie in den Sommerferien erneut an dem Kurs teilnehmen möchten.

Auch Eisler zeigt sich von der eifrigen Mitarbeit angetan: „Es ist eine tolle Gruppe und die Kinder sind motiviert“ – so sehr, dass sie sogar an Pausen erinnert werden müssten. Auch über die Kooperation zwischen der Grundschule und der Kunstwerkstatt zeigt sich Eisler erfreut: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass uns die Aula für das Ferienprojekt zur Verfügung gestellt wird.“

„Das Schwierigste für die Kids war es, die Figuren hier zu lassen“, sagt Lask, denn schließlich wollten sie ihre Werke so schnell wie möglich ihren Eltern vorführen. Lange durchhalten mussten die jungen Künstler aber nicht mehr, denn bereits am Freitag fand das Warten ein Ende: Dann nämlich konnten die plastisch-phantastischen Tierwesen endlich präsentiert werden.



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