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Neuer Feuerwehr-Standort: Stadt überplant Verkehrsführung

BAD MÜNDER. Der Bauantrag für das neue Feuerwehrhaus für die Kernstadt ist noch in Bearbeitung – dennoch wird bereits weiter an der Umsetzung der Planung gearbeitet. Bereits im kommenden Monat soll ein Großteil der Ausschreibungen veröffentlicht werden.

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

Fest steht bereits, dass es mit dem Bau des neuen Feuerwehr-Schwerpunktes im Gewerbepark Rahlmühler Straße Änderungen in der Verkehrsführung geben wird. Bereits bei der Auswahl des Standortes hatten sich die Planer eines Fachbüros mit der Frage der Erreichbarkeit des neuen Feuerwehrgebäudes beschäftigt – eine zentrale Frage, denn die Anfahrt der alarmierten Einsatzkräfte zum Gerätehaus, zumeist einzeln und mit eigenen Autos, muss ebenso problemlos möglich sein wie das zügige Abrücken mit den Einsatzfahrzeugen. Vor diesem Hintergrund hat die Verwaltung in Abstimmung mit der Feuerwehr ein Konzept entwickelt, das jetzt der Politik vorgestellt wurde. Es sieht im Kern eine Einbahnstraßenregelung für etwa die Hälfte öffentlichen Verkehrsflächen im Gewerbegebiet vor.

Das neue Feuerwehrhaus soll auf einer der größten noch freien Flächen des Gebietes gebaut werden, sie liegt gegenüber des Wäschereibetriebes. Vorgesehen ist, das Gewerbegebiet künftig nur noch von der östlichen der beiden bisherigen Zuwegungen befahrbar zu machen. Sie liegt auf Höhe der Tankstelle. In der Mitte des Gewerbegebietes und direkt vor dem Areal der Feuerwehr liegt ein Wendeplatz, der bislang noch aus zwei Richtungen angefahren werden kann. Künftig soll zwischen Wendeplatz und westlicher Ausfahrt eine Einbahn-Regelung greifen – die Gewerbebetriebe im westlichen Teil des Gebietes werden über diese Einbahnstraße erreichbar sein, gleichzeitig reduziert sich aber der Verkehr in diesem Abschnitt, was das Abrücken der Feuerwehrfahrzeuge im Einsatzfall erleichtern dürfte. Im Abschnitt vor dem Feuerwehr-Grundstück soll zudem ein absolutes Halteverbot eingerichtet werden.

Mit Kosten in Höhe von 4,8 Millionen Euro rechnet die Stadt für den Feuerwehrhaus-Neubau. Das Gebäude soll aus einem Verwaltungsbau und einem Hallentrakt bestehen. Im Einsatzfall werden die Mitglieder der Wehr die sogenannten Alarmparkplätze anfahren können, dann über einen Seiteneingang das Gebäude betreten und in einen Umkleidebereich gelangen, wo sie die Einsatzkleidung anlegen. Über eine Schleuse geht es dann weiter in den Hallenbereich, wo die Fahrzeuge besetzt werden und über eine gesonderte Ausfahrt das Feuerwehrgelände verlassen. Vorgesehen sind Stellplätze für acht Feuerwehrfahrzeuge, zusätzlich ist ein Wartungsplatz eingeplant. Lager- und Technikräume, Werkstätten und auch ein Materiallager der Feuerwehrtechnischen Zentrale mit eigenem Zugang sind geplant. Die Statik wird bereits geprüft – und im Bereich Entwässerung ist die Stadt schon ein Stück weiter: Der Entwässerungsantrag ist genehmigt worden.



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