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Nettelreder Musikanten und ihre Gäste feiern stürmisch

NETTELREDE/LAUENAU. Ein Deisterort in Ausnahmezustand! Eine wahre Grönjer Völkerwanderung gab es am Sonnabend, denn es hieß wieder „Oktoberfest“. Weil die ortseigenen Scheunen längst nicht mehr die ganze Einwohnerschaft fassen können, zog man wieder ins Sägewerk nach Lauenau um.

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Autor

Gert Mensing Reporter

Und das war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Nettelreder Musikanten mit „Viva Colonia“ das Spektakel eröffneten.

Wer an der Grönjer Ausfallstraße wohnt und sich das Festival entgehen ließ, konnte einen Fahrzeugstrom ähnlich wie in der Münchener Metropole feststellen. Bereits zwei Stunden vor dem Festbeginn pendelten Kleinbusse und Pkw hin und her, um die Einwohner in die Rodenberger Samtgemeinde zu bringen. Erst in den frühen Morgenstunden kehrten sie wieder heim. Die Musiker spielten indes wieder zu einem über vierstündigen Vergnügen auf. Anschließend heizte ein Discjockey der feiernden Menge weiter ein.

Doch nicht nur Nettelreder zog es in den Norden. Die Eimbeckhäuser Dart-Spieler feierten gemeinsam ihr Ankommen in der Niedersachsenliga. Aus beinahe allen Ortsteilen der Stadt Bad Münder waren feiernde Gruppen unter dem Publikum. Natürlich waren auch viele Lauenauer dabei, und sogar Hannoveraner.

Sie alle wurden bedient durch die Grönjer Ortsvereine. Während sich die Sportler um den Ausschank des Oktoberfestbieres kümmerten, sorgten die Schützen mit Leberkäse, Schinken und Würstchen für die kulinarsche Stärkung zwischendurch.

Die Stimmung auf der Tanzfläche war spätestens beim zweiten der insgesamt neun Spielblöcke der Musikanten erreicht. Als das Weserlied erklang, ging es hoch her. Es folgte ein Party-Hitmix. Und bei „Pure Lust am Leben“ reckten auch die letzten Besucher die Hände „in den Himmel“. Als dann auch noch Andreas Gabalier „persönlich“ auf der Bühne stand und „I sing a Liad für di“ von sich gab, platzte die Tanzfläche aus allen Nähten.

Zu Mitte des Konzertes bot sich nach einem Trompeten-Echo bei „Rot sind die Rosen“ wieder ein vergnüglicher Tanz an, bei der „Vogelwiese“ und dem Niedersachsen-Lied wurden dafür die Stimmorgane umso mehr gestärkt. Im hinteren Teil der Musikstücke wurde es rockig. Unter anderem mit Helene Fischer, Udo Jürgens, Westernhagen und Wolfgang Petry. Aber auch Pocahontas von AnnenMayKantereit fehlte nicht.

Mit jedem Beitrag liefen die Musiker, aus den hinteren Reihen von Patrick Brand geleitet, immer mehr zu Höchstform auf. Alleine 54 verschiedene Titel standen auf ihrem stimmungsgeladenen Programm – die Zugaben, nach denen die Feierwütigen vor den Verschnaufpausen und zum fulminanten Abschied gegen Mitternacht verlangten, nicht mitgezählt. Zur DJ-Musik wurde noch einige Stunden ausgiebig weitergetanzt.



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