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Nachtwächter sind weiterhin im Rennen

Bad Münder. „Hört ihr Leut´ …“ klang jahrhundertelang der Nachtwächter-Ruf durch die Gassen der Stadt – und so war es nur folgerichtig, dass der Antrag auf Aufnahme der Nachtwächterei als immaterielles Kulturerbe bei der Unesco im vergangenen November aus Bad Münder, dem Sitz der Deutschen Gilde der Nachtwächter, Türmer und Figuren gestellt wurde. Gildemeister Heinz Wellmann unterschrieb den Antrag, und an ihn ging jetzt auch die Antwort aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur: Der Antrag für die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis für immaterielles Kulturerbe wurde an die Kultusministerkonferenz weitergeleitet. „Wir sind nach wie vor im Rennen“, jubelt in Bakede auch Elvira Wittich, Kommunikationsbeauftragte der Gilde – und zeigt sich gleichzeitig ein wenig verschnupft darüber, dass in der allgemeinen Begeisterung über die Weitermeldung des Rattenfängers von Hameln die Nachtwächterei als Verlierer gehandelt wurde. Während der Rattenfänger als eines von zwei Beispielen aus Niedersachsen gemeldet wurde, sei die Nachtwächterei als länderübergreifendes Beispiel für immaterielles Kulturerbe auf dem Weg, ins bundesweite Verzeichnis aufgenommen zu werden. Das soll dann im Herbst stehen.jhr

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