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Marcus Grabarits rückt offiziell auf den Chefposten

HACHMÜHLEN. Nach kurzer Vakanz durch das Entlassungsgesuch von Hartmut Lange (wir berichteten) hat die Stützpunktfeuerwehr Hachmühlen wieder einen neuen Brandmeister. Erwartungsgemäß wurde Marcus Grabarits gewählt, der bereits kommissarisch eingesetzt war. Als neuer Stellvertreter steht ihm Jens Fredebold zur Seite.

Marcus Grabarits (li.) bekommt Glückwünsche von Ehrenstadtbrandmeister Robert Ascher und Werkbrandmeister Edgar Faude.

Autor

Gert Mensing Reporter

Grabarits, den die Kameraden bereits zur Leitung der Jahresversammlung im Schützenhaus auserkoren hatten, berichtete von 46 Einsätzen. „Nur sieben mehr als im Vorjahr, aber doppelt so viele wie 2016“, merkte Grabarits an. Bei allen vier Großbränden im Stadtgebiet war man im Einsatz. Insgesamt rückten die Hachmühler Brandschützer zu 13 Bränden aus. In seinen Grußworten scherzte Werkbrandmeister Edgar Faude: „Ich bedanke mich auch für die Teilnahme an den sieben Fehlalarmen“, die bei Haworth aufliefen und zu denen nicht nur die Werkfeuerwehr, sondern auch die Ortsfeuerwehr automatisch gerufen wird.

Zudem war erneut bei zahlreichen Verkehrsunfällen die Hilfe der Feuerwehrleute gefordert. Insgesamt kamen für die derzeit 36 Aktiven mehr als 1000 Einsatzstunden zusammen. Mit den Diensten wie Ausbildung, Repräsentationen und Veranstaltungen stieg die Gesamtstundenzahl auf 4644. Neben den sieben Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr und den zehn Kameraden in der Altersabteilung unterstützen 232 Förderer die Ortswehr.

Mit „Wir sind auf Kurs“ richtete Bürgermeister Hartmut Büttner einen Blick in die Zukunft. Zuvor hatte er sich allerdings Kritik anhören müssen, als Graberits rügte, man höre gar nichts mehr über die Ersatzbeschaffung des 34 Jahre alten Löschfahrzeuges der Ortsfeuerwehr. Stadtbrandmeister Carsten Koch beschwichtigte: Die Vorlaufzeit sei durch die gesetzlich vorgeschriebene Ausschreibung lang, ebenso die Lieferzeit der Hersteller. Dennoch rechne er in der zweiten Jahreshälfte mit den ersten neuen Fahrzeugen im Stadtgebiet.

Ortsbürgermeister Hartwig Möller dankte den vielen Arbeitgebern, die gerade im vergangenen Jahr die Aktiven so oft abgestellt hatten. Er bedauerte jedoch, dass die Ortswehr nicht mehr zur Organisation des Osterfeuers bereit ist. Dadurch sei die Traditionsveranstaltung stark gefährdet.

Lobesworte gab es von der Führungsriege für die Stadtverwaltung: „Vielen Dank an Daniela Heidrich.“ Die neue Architektin im Hochbauamt habe dafür gesorgt, dass der notwendige Treppenbau im Feuerwehrhaus so zügig abgeschlossen wurde. Stadtbrandmeister Koch schloss sich dem Lob an: „Die Umbauten sind im Detail geplant und perfekt abgewickelt unter ihrer Bauaufsicht“. Das wünsche er sich auch in den übrigen Ämtern.

Seit 65 Jahren ist der ehemalige stellvertretende Stadtbrandmeister Werner Alpers in der Ortsfeuerwehr aktiv. Für dieses Engagement bekam er einen Präsentkorb überreicht. Zum Hauptlöschmeister wurde Richard Meyer befördert, zum Löschmeister Jens Lange. Ernennungen gab es für Christoph Heine und Kai-Jens Böttcher zum Ersten Hauptfeuerwehrmann sowie für Sebastian Grabarits (Hauptfeuerwehrmann) und Marina Schmidt (Feuerwehrfrau). Zum „Feuerwehrmann des Jahres“ kürten die Kameraden Jens Fredebold, der bei 40 der 47 Dienstabende anwesend war.



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