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Jecke Tön‘ am Deisterhang

BAD MÜNDER. Im Haus „Deister“ von MediClin ging richtig die Post ab, nachdem die hannoversche „Funkengarde e.V.“ mit Marschmusik in den umgeräumten Speisesaal eingezogen war und das Festkomitee unter Leitung von Philipp Glaser die Karnevalssitzung eröffnet hatte.

Mit akrobatischen Auftritten wurden die Gäste unterhalten. Foto: Honig

Autor

Gerhard Honig Reporter

Das Prinzenpaar sei wegen anderer Verpflichtungen nicht mitgekommen, bedauerte er. Doch das zweistündige Programm lief mit so vielen prunkvollen und akrobatischen Vorführungen über die Bühne, dass nie Langeweile aufkommen konnte. Die Prinzenehrengarde machte ihrem Namen alle Ehre mit ihren akrobatisch geprägten Auftritten, die Junioren hatten ihren Showact als die „Richtigen Biber“ auf den Punkt genau trainiert, wobei sie sogar einen „Bachlauf“ und abgenagte Baumstammenden mitgebracht hatten. Emily Stange als jüngste Solotänzerin glänzte ebenso wie das Mutti-Ballett „Die Zuckerpuppen“. Diese brachten das Publikum zum Staunen mit ihrem modernen Tanz bei völliger Dunkelheit, wobei lediglich bunte Körperkonturen durch Schwarzlicht sichtbar waren. Die Muttis setzten noch weitere Akzente mit ihrem „Entenballett“, bevor gehörnte Normannen als „Wikinger-Ballett“ die Bühne besetzten. Dominik Glaser, zur närrischen Session ein gefragter Sänger und Moderator, entführte mit seinem Schunkelgesang an die Elbe, als er „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ zum Besten gab, während die Gäste bei Uwe Lukomskis Büttenrede „Was ist es doch schön, ein Mann zu sein…“ zum Lachen gebracht wurden. Und dies sei das Wichtigste überhaupt, resümierten die Patientenbetreuerinnen Elke Feilke und Christina Kappel: „Bereits seit 23 Jahren kommt die ‚Funkengarde’ zur Faschingszeit in unsere Klinik und sorgt mit ihrem Live-Auftritt für ein paar Stunden gute Laune.“

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