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IG Metall: Frustriert über die Situation bei Haworth

BAD MÜNDER. Welche Auswirkungen hat das Drama um Haworth in Bad Münder auf die Zukunft des Unternehmens? Mathias Neumann von der IG Metall war in den Kampf um die Arbeitsplätze beim Büromöbelhersteller involviert. Und sieht auf Haworth nun weitere Herausforderungen zukommen.

lkbm Redaktion Christian Zett  jhr_4H2A7450

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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite
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„Ich lasse mich überraschen“, sagt Neumann, „wie das klappen soll.“ Was der Gewerkschafter meint, ist die künftige Beziehung des Möbelriesen mit Großkunden wie Bosch oder Daimler. Diese hätten die Herangehensweise durchaus wahrgenommen, ist Neumann überzeugt, seien „sehr aufgeregt, not amused“. Vor allem darüber, dass auf vielen Produkten nun eben nicht mehr „Made in Germany“ stehen werde, sondern eben „Made in Europe“.

Mit den Verhandlungen zwischen Arbeitnehmer-Vertretern und Konzern zeigt sich Neumann unter dem Strich zufrieden: „Klar ist das nicht glücklich, dass jetzt so viele Menschen ihre Arbeit verlieren“. Aber man habe es unter Zeitdruck hinbekommen, Abfindungen und den Übergang in eine Transfergesellschaft zu organisieren – keine Selbstverständlichkeit, betont der IG Metall-Mann. Die Gewerkschaft werde den weiteren Verlauf begleiten, kündigt Neumann an.

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Mitte September hatte Haworth den massiven Einschnitt für Bad Münder angekündigt und mit der schlechten finanziellen Lage des Standorts begründet. Seit Anfang Dezember ist klar, dass 168 Stellen wegfallen, 81 sind zumindest bis Ende 2023 gesichert.




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