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Statt dem Baubetriebsamt wird jetzt ein Unternehmen aktiv

Grünpflege wird zum Pilotprojekt

Eimbeckhausen (jhr). In Eimbeckhausen schauen die Bürger beim Besuch des Friedhofs jetzt noch genauer hin: Nachdem im Ortsrat immer wieder der Pflegezustand der Grünanlage des Friedhofs kritisiert wurde, entschied der Verwaltungsausschuss, das Stuhldorf zum Test-Ort zu machen. Für ein Jahr soll statt der Mitarbeiter des Baubetriebsamtes ein Unternehmen die Grünpflege übernehmen.

Die Grünflächenpflege auf dem Friedhof Eimbeckhausen ist für ein

Die „Fremdvergabe“ dieser Leistung ist für die Politik ein Projekt mit Modellcharakter: Im Haushaltssicherungskonzept ist die Vergabe an ein externes Unternehmen aufgeführt, die Entscheidung fällte der Verwaltungsausschuss im vergangenen Jahr, nachdem zuvor ein Leistungskatalog zur Aufgabendefinition und besseren Vergleichbarkeit erstellt worden war.

In Eimbeckhausen verständigten sich die Mitglieder des Ortsrates auf eine Kommission, die den Zustand des Friedhofes im Auge behalten soll – gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung und der Firma Siemen, die den Zuschlag erhielt, treffen sie sich zu regelmäßigen Begehungen. Neben Ortsbürgermeister Karl-Heinz Bodtmann gehört der Kommission auf Eimbeckhäuser Seite Heinrich Wilkening an.

Durchaus kritische Töne zu den im Pflegeverzeichnis aufgeführten Arbeiten waren von Ortsratsmitgliedern zu vernehmen – so bezweifelte Elke Deyer, dass das vorgesehene achtmalige Mähen der Rasenflächen pro Jahr ausreichen wird. „Das gibt noch Probleme“, prophezeite sie. Heinrich Söfjer wies darauf hin, dass die Leistungen zur Beurteilung vergleichbar sein müssten, allerdings müsse der Zustand der Grünanlagen sich deutlich verbessern – das sei schließlich das Problem gewesen, weshalb der Ortsrat aktiv geworden sei.



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