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Glashütte Klein Süntel: Weitere 30 000 Euro für Forschungsprojekt

KLEIN SÜNTEL. Sicherungsmaßnahmen an den Wänden und der Decke der denkmalgeschützten Glashütte in Klein Süntel – diese Arbeiten unterstützt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz auch in diesem Jahr – 30 000 Euro fließen an den Süntel

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Das archäologische Projekt gehört seit 2016 zu den über 460 Objekten, die die private Stiftung dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Glücksspirale bisher allein in Niedersachsen fördern konnte. Für die Glashütte ist es der vierte erfolgreiche Förderantrag.

Europaweit erlangte das Weserbergland seit dem 9. Jahrhundert Bedeutung als Glashüttenregion. Die Besonderheit der Glashütte in Klein Süntel bestand in ihrem Glashüttenturm – dem Rauchgaskegel. „Nur vier Glashüttentürme sind weltweit erhalten, einer in England, einer in Frankreich und zwei im mittleren Weserraum“, erinnert die Stiftung in einer Mitteilung Und betont: „Das überaus wichtige und nahezu einzigartige Kulturdenkmal macht die Geschichte der Glaserzeugung im 18. und 19. Jahrhundert anschaulich.“ Da das Objekt „über ein mächtiges Fundament und offensichtlich gut erhaltene funktionale Glasofenanlagen unter der Erdoberfläche verfügt“, bestehe in Klein Süntel erstmals die Gelegenheit, auf professionell-archäologischem Wege nicht nur die Reste des Rauchgaskegels und weiterer Nebengebäude zu erforschen, sondern auch die schrittweise Gesamtkonstruktion sichtbar und für Anwohner, Fachleute und Touristen erlebbar zu machen.

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