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GeTour sucht Zimmer für Lehrgangsteilnehmer

BAD MÜNDER. „Es haben sich schon Freundschaften entwickelt, manchmal haben wir auch schon zusammen mit den Gästen gegrillt“, kann Martina Schrammar berichten. Schon seit etwa 20 Jahren beherbergt sie regelmäßig Lehrgangsteilnehmer des Studieninstitutes des Landes Niedersachsen (kurz: SiN).

Martina Schrammar ist eine von 50 Vermietern an SiN-Teilnehmer. Sie zeigt die Ausstattung eines ihrer Zimmer – mit Bett, Schrank und Schreibtisch. Foto: Lindermann
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Johanna Lindermann Redakteurin zur Autorenseite

Damit – ist sie eine von zirka 50 privaten Vermietern in Bad Münder. Rund 150 Betten werden so zur Verfügung gestellt – doch damit könnte es bald eng werden.

Doch von Anfang an. Das SiN hat seinen Sitz an der Langen Straße in Bad Münder. „Jeder, der in der Landesverwaltung in Niedersachsen arbeitet, kommt mindestens einmal im Laufe seines Lebens nach Bad Münder, um hier Aus- und Weiterbildungen zu besuchen“, erklärt GeTour-Chef Thomas Slappa. Die Unterbringung der Teilnehmer, die zwischen wenigen Tagen und mehreren Monaten bleiben, liegt dabei in Zuständigkeit der Stadt, die diese seit vielen Jahren in die Hände der GeTour gelegt hat. Und der Bedarf wird immer größer: „Die Zahl der Teilnehmer ist im Laufe der Jahre gestiegen“, sagt Slappa. Waren es im Jahr 2015 noch rund 21 000 Übernachtungen, sind es inzwischen bereits etwa 27 000. Einige kommen im Gästehaus des SiN unter, rund 26 000 Übernachtungen werden allerdings durch die GeTour vermittelt.

Der Besuch der Lehrgangsteilnehmer hat viele Vorteile für die Stadt, weiß Slappa: „Die jungen Leute gehen hier essen, kaufen ein und nehmen Veranstaltungen war. Es bleibt viel Geld durch die Teilnehmer in Bad Münder.“

Doch es gibt auch ein Problem: Durch die gestiegene Zahl der Teilnehmer werden die Betten knapp. Noch in diesem Sommer werden neue Vermieter benötigt, die Zimmer zur Verfügung stellen können. Und das Ganze ist auch nicht umsonst, denn das Land zahlt pro Übernachtung einen festen Satz an die GeTour, die das Geld an die Vermieter weiterleitet. „Das ist auch gut für Leute, die nicht langfristig vermieten möchten, aber auch nicht an Touristen, die nur zwei bis drei Tage bleiben“, sagt Slappa.

Martina Schrammar etwa hat vor über 20 Jahren gemeinsam mit ihrem Mann ihr Haus ausgebaut. Zwei Stockwerke kann sie jetzt den Lehrgangsteilnehmern zur Verfügung stellen – inklusive Bäder und Küchen. „Wichtig ist, dass die Räume ein eigenes Bad und möglichst einen eigenen Zugang haben und abschließbar sind“, erklärt Alexandra Dolle, die bei der GeTour die Zimmervermittlung koordiniert. Dabei müssen unter anderem ein Bett, ein Schrank, ein Schreibtisch und Handtücher gestellt werden. Gesucht werden dabei Unterkünfte im gesamten Stadtgebiet, vor allem aber in der Kernstadt. Und: „Wir suchen auch Unterkünfte, in denen Hunde erlaubt sind, denn auch Förster nehmen an den Lehrgängen teil“, sagen Dolle und Slappa.

Negative Erlebnisse hat Schrammar in all den Jahren nicht gemacht: „Die Teilnehmer sind vormittags im Institut, nachmittags lernen sie alleine oder in der Gemeinschaft und am Wochenende fahren sie nach Hause.“ Und so entsteht auch manch guter Kontakt, denn: „Viele, die zum zweiten Mal zu Lehrgängen kommen, sagen gleich: ‚Wir möchten wieder zu Schrammars!‘“, berichtet sie lächelnd.


Wer entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung hat, kann sich kurzfristig und unverbindlich bei Alexandra Dolle unter alexandra.dolle@ getour.de oder 05042/ 929804 melden. Dort können die Konditionen erfragt und gegebenenfalls ein Besichtigungstermin vereinbart werden.



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