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Gelbe Säcke: Donnerstag Gespräche mit Remondis

BAD MÜNDER/LANDKREIS. Wie geht es weiter mit den Gelben Säcken in Bad Münder? Das wollen Verantwortliche von Landkreis und Kreisabfallwirtschaft am Donnerstag bei einem Gespräch mit Entsorger Remondis und dem Dualen System Deutschland („Grüner Punkt“) besprechen.

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„Uns interessiert natürlich besonders, wie die termingerechte Abfuhr der Gelben Säcke von nun an sichergestellt werden soll. Außerdem werden wir über die bei der KAW entstandenen Zusatzkosten zu sprechen haben“ betont Landrat Tjark Bartels.

Seit Jahresbeginn sei Remondis als das für die Einsammlung der Gelben Säcke zuständige Abfuhrunternehmen „nicht in der Lage, seinen vertraglichen Verpflichtungen vollumfänglich nachzukommen“, kritisiert der Landkreis in einer Mitteilung.

Schon seit Freitag hilft die KAW in einigen Orten bei der Abfuhr – allerdings auf Kosten von Remondis. In Bad Münder hatte Remondis selbst nachgesammelt. Zwischenzeitlich hatten die Bürgermeister der kreisangehörigen Städte und Gemeinden auf Initiative von Bartels „Brennpunkte“ gemeldet, wo möglichst kurzfristig eine Abfuhr vorzunehmen war. Regelrechte Fluten von Beschwerden aus der Bevölkerung hätten den Kundenservice der KAW und auch die Kreisverwaltung zeitweise lahmgelegt und beeinträchtigten noch immer in hohem Maße das Tagesgeschäft, so der Landkreis. Um die Straßen im Landkreis von liegen gebliebenen Gelben Säcken zu befreien, sei die KAW, obwohl sie gar nicht mehr zuständig ist, seit letztem Freitag als Feuerwehr im Einsatz.

„Im Rahmen der Ersatzvornahme hat die KAW am Freitag mit drei Fahrzeugen stehengebliebene Gelbe Säcke im Bereich der Stadt Hameln und im Bereich Hessisch Oldendorf eingesammelt. Da auch weiterhin keine Entspannung der Situation absehbar war, ist die KAW noch bis heute mit zwei Fahrzeugen in Emmerthal und Coppenbrüge im Einsatz“, erklärt Sabine Thimm, Leiterin der KAW. Remondis hatte im Bereich Bad Münder nachgearbeitet. „Sollten dennoch weiterhin Abfuhrprobleme auftreten, teilen Sie diese bitte in jedem Fall der Remondis-Hotline unter 0800-122 32 55 mit“, rät Thimm. „Im Interesse unserer Bürger mussten wir in das von Remondis verursachte Chaos eingreifen. Selbstverständlich konnte die KAW nicht überall gleichzeitig einspringen, dennoch danke ich noch einmal dem gesamten Team der KAW für die Extraschichten“ so Landrat Tjark Bartels.



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