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Freiwillige sollen weiter Kitas bereichern

BAD MÜNDER. „Sehr positive“ Erfahrungen können die Leiterin der Kindertagesstätte „Arche Noah“ und die Träger der Kita Bakede sowie der Krippe „Die kleine Gemeinde“ mit jungen Menschen vorweisen, die in ihren Einrichtungen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder den Bundesfreiwilligendienst (BFD) absolviert haben.

dpa
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Johanna Lindermann Redakteurin zur Autorenseite

Daher sprach sich der Ausschuss für Bildung, Sport und Soziales jüngst einstimmig dafür aus, den Trägern auch für das Kindergartenjahr 2019/2020 einen städtischen Zuschuss zu gewähren.

Bereits seit mehreren Jahren wird in der Kita „Arche Noah“ eine solche Einsatzstelle freigehalten, an der sich auch die Stadt finanziell beteiligte. Mit dem Einsatz der Freiwilligen zeigt sich die Kita-Leitung sehr zufrieden. „Die in der Einrichtung tätigen Freiwilligen haben durch die zusätzliche Unterstützung bei der Betreuungsarbeit der Kinder sowie durch neue Anregungen und Impulse zu einer Bereicherung der gesamten Arbeit in der Einrichtung beigetragen“, erklärt die Stadt. „Eminent wichtig“ sei dabei auch die Unterstützung für die altersübergreifende Ganztagsgruppe.

Diese Erfahrungen deckten sich mit den Bewertungen der Kita Bakede, wo erstmals ab dem Kindergartenjahr 2015/2016 ein Zuschuss für BFD-Kräfte gewährt wurde, sowie der katholischen Krippe.

Die Kosten für die Einsatzstelle der beiden Freiwilligendienste belaufen sich bei einer vorgegebenen Einsatzzeit von zwölf Monaten auf einen Betrag zwischen etwa 6900 und 8900 Euro. Die Stadt steuert hier einen Zuschuss in Höhe bis zu 2600 Euro zu.

Übrigens: Bei der Besetzung der Stellen ist es aus Sicht der Stadt wünschenswert, dass bei gleicher Qualifikation Männer berücksichtigt werden, „da es aus pädagogischer Sicht äußerst sinnvoll ist, auch im vorschulischen Bereich, in dem überwiegend Frauen beschäftigt sind, männliche Bezugspersonen einzusetzen“, begründet die Stadtverwaltung.



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