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Feuerwehr-Nachwuchs: Ihre erste echte Prüfung

BAD MÜNDER. Großes Gewusel im und am Feuerwehrhaus an der Langen Straße: Die Kreisjugendfeuerwehr Hameln-Pyrmont nahm 24 jungen Absolventen aus den aktuell fünf Kinderfeuerwehren des Stadtgebietes die sogenannte „Kinderflamme 1. Stufe“ ab – und verteilte am Ende die begehrten Abzeichen.

Notruf richtig absetzen? Für die Absolventen der „Kinderflamme 1“ und ihre Betreuer kein Problem. Foto: Honig

Autor

Gerhard Honig Reporter

Die Organisation des Prüfungsvormittages lag bei Maja Eckart, Chefin der seit acht Jahren bestehenden Kinderfeuerwehr der Ortswehr Bad Münder. Sie wurde tatkräftig vom gesamten Team der Kinder- und Jugendabteilung mit Stefan Bosse, Cornelia Thormann, Cornelia Kropp und Robin Böckhaus unterstützt.

Im Beisein von Eltern und Großeltern – und unter permanenter Kamerabeobachtung – spulte der Feuerwehrnachwuchs im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren sein Prüfungsprogramm mit großem Eifer ab. Und Maja Eckart stellte zufrieden fest, dass die Prüflinge fleißig gelernt hatten. Jeder musste einzeln die großen W-Fragen eines Notrufs benennen (Wo ist etwas passiert? Was ist geschehen? Wie viele Menschen sind betroffen? Welche Verletzungen gibt es?), außerdem auf Rückfragen warten auch den eigenen Namen, die Adresse und die eigene Telefonnummer nennen. Auch bei der Aufzählung der Aufgaben der Feuerwehren „Retten, Löschen, Schützen, Bergen“ sollten mindestens zwei richtig sein. Komplett sitzen mussten die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei.

Beim Umgang mit der Kübelspritze schließlich galt es, aus anderthalb Metern Abstand Gegenstände umzuspritzen oder einen Tischtennisball durch eine Rinne zu treiben.

Zum Ende des Prüfungsvormittags konnten alle Teilnehmer der „Glühwürmchen“ Bad Münder, der „Feuer-Flöhe“ Flegessen, der „Feuerzwerge“ Eimbeckhausen, der „Feuerteufel“ Beber sowie der „Feuerdrachen“ Bakede mit glühenden Wangen ihr Kinderflamme-Abzeichen für die Jacke oder das T-Shirt mit nach Hause nehmen.

Ortsbürgermeisterin Petra Joumaah begrüßte diese Veranstaltung sehr und richtete bei einem Imbiss aufmunternde Worte an die quirlige Truppe: „Ihr seid vielleicht die Retter von morgen, wenn wir Älteren längst zu alt sind, uns selbst zu helfen“ – womit sie letztlich auch dem stellvertretenden Bürgermeister Uwe- Peter Keil „aus der Seele sprach“.

Jugendwart Stefan Bosse berichtete unterdessen von steigende Tendenzen sowohl bei der Mitgliederentwicklung der Kinder- als auch der Jugendfeuerwehren im Stadtgebiet: 60 Jungen und Mädchen bilden derzeit die Kinderfeuerwehr und und 111 (Vorjahr 91) Mitglieder die Jugendabteilungen. In Hachmühlen werde in Kürze eine Kinderfeuerwehr aus der Taufe gehoben. Die Abnahme der 2. Stufe der „Kinderflamme“ ist übrigens für den 22. Juni in Beber und die der 3. Stufe auf Kreisebene am 9. November in Flegessen vorgesehen.



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