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Feuerwehr beobachtet Lage in Nienstedt

BAD MÜNDER/BAD PYRMONT. Der Blick nach Nienstedt – Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke lenkte ihn bei der jüngsten Versammlung des Kreisfeuerwehrverbands Hameln-Pyrmont auf die Situation hoch oben im Deister und machte die 252 Delegierten mit einer für die meisten Anwesenden noch außergewöhnlichen Situation vertraut.

Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke

In Nienstedt sind die Personalsorgen tagsüber, wenn die meisten Feuerwehrmitglieder auswärts arbeiten, so groß, dass Wöbbecke vor einigen Wochen bei einer Veranstaltung deutlich machte, dass der Schutz der Einwohner schlechter sei als der Schutz in anderen Orten. Andere Feuerwehren könnten den Ort nicht in den vorgeschriebenen Zeiten erreichen – das Dorf sich selbst helfen. Sein Appell, von Stadtbrandmeister, Bürgermeister und Ortsbrandmeister mitgetragen, führte zumindest zu einem kleinen Erfolg. Sechs Interessenten wollen die Wehr verstärken, außerdem fand sich ein bereits ausgebildeter Feuerwehrmann, der tagsüber im Ort ist. „Das ist gut, aber bei fast 1000 Einwohnern dürfte es auch noch etwas mehr sein“, so der Kreisbrandmeister.

3279 Mitglieder zählen die Einsatzabteilungen im Kreisgebiet – wie sich der Mitgliederstand entwickeln wird, bleibe abzuwarten. „Die Anzahl der Ortsfeuerwehren wird sich bis zum Jahr 2025 um 10 bis 15 Prozent, ausgehend von ursprünglich 116, reduzieren. Damit rechne ich zumindest derzeit“, erklärte Wöbbecke.sbr



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