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Ein neuer Anlauf für Tempo 30 in der südlichen Bahnhofstraße

BAD MÜNDER. Jahrelang die Schlaglochpiste, die beim Thema Straßensanierung als Negativ-Beispiel genannt wurde: die Bahnhofstraße im südlichen Teil. In den kommenden Monaten soll sie in den Bereichen mit den größten Schäden mit einer neuen Trag-Deckschicht versehen werden.

Die größte Schule der Stadt und eine Kindertagespflege liegen an der Bahnhofstraße – Grund genug für Helmuth Mönkeberg, eine Geschwindigkeitsreduzierung zu fordern. Foto: Rathmann
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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

„Höchste Zeit“, sagt proBürger-Fraktionschef Helmuth Mönkeberg – und schiebt gleich einen Antrag an den Rat nach: Seine Fraktion fordert die Einrichtung einer Tempo-30-Zone, die vom Kreuzungsbereich der Bundesstraße 442 bis zum Rohmelkreisel reichen soll. Regulierte bislang noch der dramatisch schlechte Straßenzustand die tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten in diesem Straßenabschnitt, könnte eine bessere Fahrbahnstruktur zu schnellerer Fahrt einladen. Genau das aber ist, so Mönkeberg, dort nicht unproblematisch. Begründung: „Es haben sich mittlerweile einige Betriebe und eine Großkindertagespflege dort angesiedelt. Ein ganz wichtiger Faktor ist aber die Kooperative Gesamtschule mit mehr als 1000 Schülern an der Bahnhofstraße.“

Bereits vor einigen Jahren hatten Anlieger der Bahnhofstraße eine Initiative gestartet und für eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf Tempo 30 geworben. Vertreter von Kreis, Stadt, Öffis und Polizei diskutierten die Situation mit Anliegern, Tempo 30 wurde aber nicht eingeführt. Der Ortsrat Bad Münder verständigte sich 2012 darauf, das Thema „im Rahmen der politischen Möglichkeiten begleiten zu wollen“ – und dafür soll nun ein neuer Anlauf genommen werden. Mönkeberg hat zumindest in anderen Fraktionen entsprechende Signale der Unterstützung seines Vorstoßes wahrgenommen.



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