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Ein besonderes Erlebnis für die Schulsanitäter

EIMBECKHAUSEN. Ohne Frage: Es ist wichtig, dass die jungen Schulsanitäter einen kühlen Kopf bewahren, wenn ein Unfall auf dem Schulhof passiert und sie ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse zum Einsatz bringen. Aktuell aber müssen sie sich zurückhalten – in Corona-Zeiten gelten auch für Schul-Sanitäter besondere Regeln.

Autor

Horst Voigtmann Reporter

Um die Begeisterung in der Gruppe hochzuhalten, hat Hella Grote die Gruppe jetzt zu einer besonderen Erfahrung eingeladen. „Als kleine Belohnung oder auch als Motivation, weiter bei der Sache zu bleiben“, heißt es – denn die Wohlfühlstunde für neun Schüler, die sich für ihre Mitschüler einsetzen wollen, ist etwas Besonderes. Auf Anregung von Britta Rokahr, pädagogische Mitarbeiterin der Schule, ist Hella Grote mit einer ganzen Tasche voller Klangschalen in die Schule gekommen. Dieses besondere Ereignis will sich auch Schulleiterin Diana Rosenthal sich nicht entgehen lassen und nimmt zwischen den Schulsanitätern Platz.

Der Klassenraum, in dem die Schüler sonst an Tischen sitzen, ist für diesen Anlass umdekoriert worden. In der Raummitte steht auf einem orange gelben Tuch ein bunter Blumenstrauß, von neun Schachteln mit Wachsmalstiften umgeben. Außerdem macht ein geheimnisvolles sechseckiges Kästchen neugierig.

Grote stellt sich den Kindern vor und gibt ihnen die Möglichkeit, die Klangschale und ihre Wirkung zu erleben. Nacheinander bekommen die Kinder einen Luftballon, den sie zwischen beiden Händen halten. Die Therapeutin steht vor dem Kind und schlägt die Klangschale an, ohne das Klangschale und Ballon sich berühren. „Das kribbelt!“, stellen die Kinder der Reihe nach fest. Danach werden die bereit liegenden Matten ausgebreitet. Grote lädt die Kinder ein, sich auf die Matten zu legen, sich mit den mitgebrachten Decken zu zudecken.

Mit ruhiger Stimme leitet sie die Kinder und die beiden Lehrkräfte an, mit ihr zu dem wunderbaren Wasserfall aus goldenem Licht zu kommen, der hilft, zu entspannen. Hin und wieder schlägt sie eine der Klangschalen an, von denen fünf große und einige kleine Exemplare vor ihr auf einem Tischchen stehen. Mal schweben feine Hochtöne durch den Raum, mal tiefe Klänge.

Die Kinder liegen überwiegend ganz ruhig auf ihren Matten, bis Grote die Geschichte beendet und sie auffordert, von dem Traumspaziergang wieder zurückzukommen. Als sie in die Runde fragt, sagen die Kinder, sie hätten sich an dem goldenen Wasserfall sehr wohl gefühlt und drücken das auch in den Bildern aus, die sie mit den Wachsstiften malen.

Grote schlägt ihnen vor, immer dann an diesen goldenen Wasserfall zurückzukehren, wenn es Druck und Stress gibt – und lädt die Kinder ein, aus der bunten sechseckigen Schachtel einen kleinen Halbedelstein mit nach Hause zu nehmen, der sie an den Wasserfall erinnert.




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