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Eimbeckhausen: Gemeindehaus-Neubau mit Abriss gestartet

EIMBECKHAUSEN. Abschied genommen haben sie schon vor drei Wochen. „Das Gemeindehaus wird abgerissen“, kursierte als Neuigkeit im Ort, und nicht nur Gemeindemitglieder verbreiteten sie. Drei Wochen später ist es nun tatsächlich soweit.

So soll das neue Gemeindehaus aus Blickrichtung Kirche aussehen. Grafik: Riemer und Niemeier
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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

Die vorbereitenden Arbeiten für den eigentlichen Abriss sind nahezu abgeschlossen, in der kommenden Woche soll der große Greifarm eines Abrissbaggers das Gebäude an der Nienstedter Straße beseitigen – und Platz für einen Neuanfang machen.

Bauen will die Kirchengemeinde an der Stelle des alten Gemeindehauses. Eine Überlegung, die lange Zeit reifte, auch ein Alternativstandort war ins Auge gefasst worden. Letztlich aber musste in der Gemeinde St. Marin Eimbeckhausen abgewogen werden, welche eigenen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen würden – und welche Aufgaben ein neues Gemeindehaus künftig erfüllen soll. Teil der Überlegungen war immer auch die Aufgabe des Pfarrhauses – als Ensemble stehen aber Kirche und Pfarrhaus unter Denkmalschutz, was zunächst zu pessimistischen Verkaufseinschätzungen in der Gemeinde führte. Dabei stand aber auch fest, dass ohne einen Verkauf des Pfarrhauses der Neubau trotz Zuschüssen von Kirchenkreis und Landeskirche nicht zu finanzieren sein würde. Entsprechen erleichtert zeigte sich Dr. Philip Kloene vom Kirchenvorstand, als letztlich Käufer für das Pfarrhaus gefunden wurden und die Planungen konkretisiert werden konnten. Architekt Gerrit Niemeier entwickelte die Planung, die Landeskirche gab schließlich ihr Okay. Läuft alles nach Plan, soll im Oktober bereits das neue Gebäude stehen. Dort werden dann Büro, Archiv und Funktionsräume, aber auch ein Gemeindesaal eingerichtet.

Bis der Neubau aber begonnen werden kann, muss zunächst einmal das alte Gebäude fallen. Dafür sind die Mitarbeiter der Firma Wallner zuständig – und weil in Dach und einigen Bauelementen auch asbesthaltigen Stoffe verbaut sind, muss der Rückbau unter besonderen Schutzmaßnahmen erfolgen.

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