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Die Weihnachtsbeleuchtung ist in diesem Jahr unvollständig

BAD MÜNDER. Ein Spaziergang durch die Innenstadt in Bad Münder. Die Schaufenster der Geschäfte funkeln um die Wette: Engelsflügel dort, Lichterketten da, weißer Kunstschnee und funkelnde Deko-Artikel buhlen um Aufmerksamkeit. Doch die Weihnachtsbeleuchtung hat Lücken.

Die LED-Beleuchtung an den Dächern ist bei manchen Häusern ausgeschaltet – und Lichterketten gibt es in diesem Jahr auch nur in einzelnen Bäumen.
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Benedikt Dittrich Redakteur zur Autorenseite

Wer den Blick über die Marktstraße schweifen lässt, der sieht auch die Lichterketten in den Bäumen und die beleuchteten Dachgiebel. Aber er sieht auch die Häuser, die entlang von Markt- und Echternstraße sowie Lange Straße nicht beleuchtet sind – die Ketten sind nicht überall mit Strom versorgt. Die Weihnachtsbeleuchtung in der Kernstadt ist nicht komplett.

Das weiß auch Michael Engel vom Kaufhaus Döring. „Manche haben es offenbar einfach vergessen“, vermutet er, „das ärgert mich auch.“ Das Vorstandsmitglied der Wirtschaftsvereinigung weiß, dass die Lichterketten von mehreren Häusern teilweise über eine Steckdose mit Strom versorgt werden – und offenbar wurde nicht überall zur Adventszeit der Stecker eingesteckt. Manche sind womöglich auch schwer zugänglich, zum Beispiel auf dem Dachboden, vermutet Engel weiter.

Acht Jahre ist es inzwischen her, dass die Wirtschaftsvereinigung die alten Glühbirnen gegen LED-Leuchtmittel ausgetauscht hat. Damit änderte sich auch die Lichtfarbe der Weihnachtsbeleuchtung von einem warmen Gelb-Orange zu einem eher kühl wirkenden Hellblau. Die Vereinigung bezahlte die neue Beleuchtung, nur die Stromrechnung wird weiterhin von den Hausbesitzern oder Händlern bezahlt, die ist aber nach dem Austausch überschaubar geworden: Ein ganzer LED-Dachgiebel verbraucht in etwa so viel wie früher eine einzelne Glühbirne, rechnete die WV-Vorsitzende Petra Witte damals vor. Rund 3000 LED hängen in der Innenstadt.

Weitere Lichterketten sind inzwischen hinzugekommen – unter anderem am Durchgang zum Steinhof. Die Person, die immer die Lichter in den Bäumen angebracht hatte, sei leider vor wenigen Monaten verstorben, berichtet Engel. Deswegen fehle die Beleuchtung in manchen Bäumen – kurzfristig habe sich niemand gefunden, der die Aufgabe übernehmen konnte. Wer die Lampen selber anbringen konnte, habe das getan, aber das könne eben nicht jeder. Gleiches gilt übrigens auch für defekte LED-Lampen: Dafür ist nach Ansicht der Händler in der Stadt sogar ein Hubsteiger nötig.

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