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Die schönsten Fotos vom Eimbeckhäuser Hofflohmarkt

EIMBECKHAUSEN. „Das hat in jeder Hinsicht voll hingehauen“, freut sich das Damentrio um Femke Skupin. Zusammen mit Dennis Hamulsky, der seit August 2019 die „Schatzkiste“ in der Rosenstraße betreibt, Steffi Schütz sowie Sabrina von der Heyde hat Ortsbürgermeisterin Skupin den ersten „Hofflohmarkt“ in Eimbeckhausen organisiert.

Autor

Christoph Huppert Reporter
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„Die Idee hatten wir im vergangenen Herbst im Ortsrat. Da es eine WhatsApp-Flohmarktgruppe gibt, bot sich das an“, so die 32-jährige Neu-Ortsbürgermeisterin. Ziel der Veranstaltung sei vor allem die Stärkung der Dorfgemeinschaft gewesen. „Das ist ohnehin mein oberstes Bestreben als Ortsbürgermeisterin“, sagt Skupin. Ein Hofflohmarkt in Gärten, Einfahrten oder Garagen sei das beste Mittel, um die Einwohner miteinander ins Gespräch zu bringen. Die Resonanz sei überwältigend gewesen. „Statt 80 Ständen sind es jetzt 110 geworden, die an 60 Orten zum Stöbern einladen“, strahlt Skupin.

Wo Kinder mit sichtlicher Freude feilschen

Und die lockten Gäste aus nah und fern an, wie etwa „Flohmarkt-Junkie“ Constanze Bartons. Die 49-Jährige ist aus Rodenberg in die Rosenstraße gekommen und durchstöbert einige Kleiderständer auf der Suche nach einem schicken Sommerkleid. Wenige Meter entfernt schieben Sofi (10 Jahre) und ihre gleichaltrige Freundin Romy aus Nienstedt einen Puppenwagen in Position. „Wir haben den Dachboden ausgeräumt und ausrangiertes Kinderspielzeug auf den drei Tischen zu Verkauf ausgestellt“, erklärt Sofis Mutter Katharina Schauer-Stach, die die Aufsicht führt. Vor allem für die Kinder sei das ein großer Spaß. Und die feilschen mit sichtlicher Freude wie auf einem orientalischen Basar um jeden Euro. Sofi: „Das macht Spaß und man kann die Spielsachen noch anderen Kindern geben, die was damit anfangen können.“ So wechseln alte Barbiepuppen, Kinderbücher und Gesellschaftsspiele den Besitzer.

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Hofflohmarkt in Eimbeckhausen

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Quelle: Huppert

Volltreffer: Die Dartwand als Eventmodul

Stapelweise Spiele hat auch Schatzkisten-Inhaber Dennis Hamulsky unter seinem Zeltdach im Angebot. Schon kurz nach Eröffnung am Mittag drängen sich die Besucher, sind vor allem Kinder wie der vierjährige Michi und seine ein Jahr jüngere Schwester aus Lauenau hin und weg von den vielen Spielsachen. Auch die dreieinhalbjährige Hanna, die mit Mama und Papa gekommen ist, kann sich daran nicht satt sehen. Zudem hat Hamulsky einen riesigen Kökeltisch und eine große aufblasbare Dartwand als „Eventmodule“ aufgebaut. Ein Volltreffer.

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Manchmal muss man sich auch von Erinnerungsstücken trennen können: Bianca Becker und Kirsten Hauk (r.) mit ihrem Angebot.

Überall im Ort weisen blaue und rote Luftballons auf die teils etwas versteckten Verkaufsstände hin. Am Sportplatz gibts Bratwurst, Pommes, Kaffee und Kuchen, und an der Hauptstraße macht so mancher einen schnellen Stopp bei Bianca Becker und Kirsten Hauk. Die hat Schätze aus Großmutters Zeiten zusammengekramt. „Da sind schon eine Menge Erinnerungen und Emotionen mit dabei“, beschreibt die 55-Jährige ihre Gefühle beim Anblick der alten Sachen. Ja, manches abzugeben, das falle oft nicht leicht.

Wo Theatermacher neue Requisiten finden

Etwas weiter sind Ulrich Marten und seine Frau Irmgard fündig geworden. „Ganz tolle Idee und ein toller Erfolg“ freut sich der Kommunalpolitiker und Amateurschauspieler der Deister-Süntel-Bühne. Die beiden haben eine Vase erstanden. „Die ist für unser Theater, genau das, was wir gebracht haben.“

Großer Andrang auch am Parkplatz vor dem froschgrünen Gebäude der Kolibri-Hebammenstation. „Zehn Stände, toller Besuch und eine gute Möglichkeit, die Leute über unseren neuen Standort zu informieren“, lobt Kim Ritters vom Kolibri-Team.

Wiederholung?

„Wir haben auf eine Standmiete verzichtet und wollen nach diesem großen Erfolg voraussichtlich im Herbst einen weiteren Hofflohmarkt machen. Dann sollen auch Einzelhandel, Vereine und Firmen dabei sein“, kündigt Femke Skupin an.




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