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Der Stadtrat schließt das politische Jahr

BAD MÜNDER. „Im Verwaltungsausschuss sind wir auf die politische Zielgerade für das Jahr 2018 eingebogen“, sagt Bürgermeister Hartmut Büttner und fügt hinzu: „Die Stimmung ist gut.“ Am Donnerstag, wenn der Rat der Stadt Bad Münder zusammenkommt, soll das politische Jahr 2018 abgeschlossen werden.

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Johanna Lindermann Redakteurin zur Autorenseite

Eine lange Liste haben die Politiker dabei abzuarbeiten: 20 Punkte stehen auf der Tagesordnung. Zu Beginn ist die Vorstellung der Expertise „Neues Solebad“ vorgesehen. Zudem müssen die Politiker über den zweiten Nachtragshaushalt entscheiden. Der ist nötig, um geplante Projekte finanziell abzusichern, obwohl die Verabschiedung des Haushalts 2019 ins kommende Jahr verschoben wurde.

Darüber hinaus steht die Auflösung der Feuerwehren Hasperde, Böbber und Luttringhausen an. Dabei betont der Bürgermeister: „Die Auflösung spricht nicht gegen die dort Tätigen – im Gegenteil: Dass sie es so lange gemacht haben, ist ihnen hoch anzurechnen.“ Die vergangenen Jahre seien „sehr intensive Jahre“ für die Feuerwehr gewesen, sagt Büttner, und so werde es auch weitergehen, da der Feuerwehrbedarfsplan weiter mit Leben gefüllt werde, aber auch bezüglich der Fragen des Nachwuchses und danach, wie die Freiwilligkeit abgesichert werden könne. Es bestehe „eine gute Zusammenarbeit von Politik, Feuerwehr und Verwaltung“, sagt Büttner.

Auch der Abschluss einer neuen Kooperationsvereinbarung zwischen Stadt und Landkreis bezüglich der Kindertagesbetreuung steht auf dem Plan. Zwar seien dabei nicht alle Wünsche erfüllt worden und die Stadt hätte gerne höhere Zahlungen entgegengenommen, aber dies sei nicht ohne die Erhöhung der Kreisumlage möglich gewesen. „Damit haben wir jetzt ein paar Jahre eine verlässliche Grundlage“, sagt Büttner. „Das ist gut für die Träger, das Personal und die betreffenden Familien. Diese Energie braucht man nämlich für die pädagogische Arbeit und die Erziehung der Kinder.“

Auf der Zielgeraden sei man auch bei der Ausweisung von Vorrangflächen für die Windenergie. „Nach über vier Jahren gehe ich davon aus, dass der Rat jetzt den Feststellungsbeschluss trifft“, so Büttner.

„Wir haben viel erreicht in diesem Jahr“, fasst der Bürgermeister zusammen und fügt hinzu: „Da wollen wir im nächsten Jahr weitermachen.“

Der Rat tagt am Donnerstag ab 18.30 Uhr im Foyer des Martin-Schmidt-Konzertsaals.jli




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